Yussuf Poulsen von RB Leipzig: Titel in der Europa League? "Vieles möglich"

RB Leipzig hat im Vergleich zur letzten Hinrunde ein durchwachsenes Halbjahr erlebt. Dennoch will Yussuf Poulsen eine Verbesserung erkannt haben.

Yussuf Poulsen hat mit RB Leipzig ein ereignisreiches Jahr hinter sich. Der Stürmer erkennt eine abermalige Verbesserung der eigenen Leistung und will 2018 angreifen.

"Wir sind in der Champions League und im DFB-Pokal raus. Aber klar, wir haben es 2017 insgesamt gut gemacht", sagt Poulsen im Rückblick mit der Bild. Der 23-Jährige verbuchte mit den Roten Bullen als Aufsteiger unter anderem die Vize-Meisterschaft.

Nicht nur dafür dankt er Trainer Ralph Hasenhüttl: "Ich habe mich unter ihm noch mal weiter entwickelt und finde auch gut, wie er mit der Mehrfachbelastung umgegangen ist. Jeder hat mal seine Pausen bekommen." Somit fand sich Poulsen in der zweiten Hälftes des Jahres auch mal auf der Bank wieder.

Poulsen unzufrieden mit eigenen Leistungen

Der 23-Jährige ist nicht voll zufrieden mit den letzten Leistungen: "Ich hatte mir immer vorgenommen, in jedem dritten Spiel zu treffen. Hat nicht ganz geklappt." Die gemachten Erfahrungen haben aber ihren Wert - ganz besonders in der Champions League.

Dort war Leipzig erstmals vertreten, scheiterte aber in der Gruppenphase: "Trotzdem war es ein großartiges Erlebnis! Diese Spitzenspiele sind besonders. Es treffen ganz verschiedene Spielstile aufeinander. Ich finde, für unser erstes Jahr haben wir das sehr gut gemacht."

Titel in der Europa League möglich

Als Gruppendritter ging es in die Europa League. Dort wartet der SSC Neapel. "Ein schweres Los", mahnt Poulsen. Er ist aber zuversichtlich. Angesprochen auf einen Titel meint der Schwede: "Wenn wir in jedem Spiel unsere Topleistung bringen, dann ist vieles möglich. [...] Wir wollen so weit wie möglich kommen."

Gleiches gilt für die anstehende WM in Russland. Mit seinem Land spielt Poulsen in der Gruppe gegen Frankreich, Australien und Peru: "Wir kämpfen um Platz zwei. Mit Frankreich müssen wir uns nicht vergleichen, wie auch nicht mit Deutschland. Aber gegen Peru und Australien rechnen wir uns viel aus.“