Yahoo-Power-Ranking zur WM 2018: Das sind die Favoriten in Russland

In weniger als einer Woche beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland. Kann Deutschland seinen Titel verteidigen? Wie schneiden die Teams um Neymar, Cristiano Ronaldo und Lionel Messi ab? Yahoo Sport Deutschland hat die Favoriten auf den WM-Sieg unter die Lupe genommen. Das Power-Ranking zur WM 2018! Von David Kreisl und Karl Stender

Das DFB-Team will seinen Titel in Russland verteidigen.

8. England

Situation: Dem EM-Desaster 2016, als die Engländer gegen Fußball-Zwerg Island schon im Achtelfinale aus dem Turnier flogen, folgte ein großer Umbruch bei den Three Lions. Dieser sollte vor allem einer jungen, frischen Generation Spielern die Chance geben, sich im Nationaltrikot zu etablieren.

Das funktionierte in der souveränen Qualifikation einwandfrei, wenngleich die fußballerischen Darbietungen nicht immer zum jubeln waren. Immerhin konnte und kann sich die Mannschaft von Trainer Gareth Southgate auf einen hochklassigen Angriff verlassen. Im bevorzugten System mit Dreierabwehr und Doppelspitze ruhen die Hoffnungen in Russland vor allem auf Raheem Sterling und dem kongenialen Tottenham-Duo Harry Kane und Dele Alli.

Hoffnung machen den Engländern auch die zurückliegenden Testspiele. Gegen Deutschland, Brasilien, die Niederlande und Italien blieben die Briten ohne Niederlage, gegen Nigeria gab es zuletzt ein 2:1, Costa Rica wurde im letzten Test vor der WM mit 2:0 bezwungen.

Player to Watch: Harry Kane. Der Stürmer und Kapitän der Three Lions überragte in der zweiten Premier-League-Saison in Folge und schoss für die Tottenham Hotspur alles kurz und klein. Insgesamt kam Kane auf 46 Torbeteiligungen in 48 Pflichtspielen. Auf seine Tore wird es ankommen, soll es für die Three Lions weit gehen.

Prognose: Viel wird bei den Engländern von der Form und dem Momentum abhängen. Panama und Tunesien sollten in der Gruppe auf jeden Fall keine Stolpersteine werden. Funktionieren Team und Taktik, kann es für den Außenseiter des Favoritenkreises durchaus Richtung Viertelfinale gehen, wobei schon in einem möglichen Achtelfinale mit Kolumbien und Polen harte Brocken lauern könnten.

7. Portugal

Situation:

Alles beim alten in Portugal. Eine ganze Mannschaft hängt an den fußballerischen Fähigkeiten eines Mannes: Cristiano Ronaldo. Er ist der Leader und Anführer von 22 weiteren Spielern und man hat das Gefühl, das sein Wort sogar mehr Gewicht hat, als das des Trainers Fernando Santos. Und warum daran rütteln, schließlich ist man so auch Europameister geworden.

Ronaldo ist aber auch bereits 33 Jahre alt und ein Nachfolger ist nicht in Sicht. Aber mit Spielern wie Gelson Martins (Sporting Lissabon) oder Bernado Silva (Manchester City) spielen interessante Talente vor, die eine neue Generation in Portugal anführen.

Die Mannschaft qualifizierte sich auf Grund des besseren Torverhältnisses als Gruppenerster vor der Schweiz für die Weltmeisterschaft in Russland und hat eine interessante Gruppe erwischt. Direkt zum Auftakt kommt es zum Spiel gegen Spanien. Hier wird sich zum ersten mal die Stärke von Ronaldo zeigen und somit auch die der Mannschaft.

Player to Watch: Cristiano Ronaldo – wer sonst? Der Superstar spielt wahrscheinlich seine letzte WM. Egal wie man ihn findet, er ist nun mal neben Messi immer noch der beste Spieler der Welt. Und das wird er in Russland, bescheiden wie er ist, allen auch nochmal zeigen wollen. Wahrscheinlich wird es nicht zum Titel reichen, aber den goldenen Schuh als bester Torschütze hätte er sicherlich gerne auch noch in der Vitrine stehen.

Prognose: Portugal wird versuchen, ähnlich wie bei der EM 2016 in Frankreich, sich durch das Turnier zu mogeln. Cristiano Ronaldo wird als Alleinunterhalter die einzige Spitze geben und der Rest der Mannschaft verteidigt und liefert ihm zu. Schwer vorzustellen, dass es den Portugiesen erneut mit dieser Idee von Fußball gelingen wird, ins Finale einzuziehen. Vor allem weil wichtige Pfeiler des Teams ihren Zenit überschritten haben. Abwehrchef Pepe ist mittlerweile 35 Jahre alt, Bruno Alves sogar schon 36. Eine Überraschung wie bei der EM 2016 ist irgendwie undenkbar, aber mit Cristiano Ronaldo im Team ist eben auch alles möglich.

6. Argentinien

Situation: Die große Sensation um Lionel Messi und Co. hätte es um ein Haar schon in der Qualifikation gegeben, denn beinahe hätte der Finalist von 2014 die Weltmeisterschaft verpasst. Erst mit einem 3:1-Sieg am letzten Spieltag der Quali in Ecuador löste die Albiceleste das Ticket für Russland.

Dorthin reisen die Argentinier mit einem Kader, dessen Dysbalance im Turnier wohl seines gleichen sucht. So muss beispielsweise mit Willy Caballero der zweite Keeper des FC Chelsea das Tor hüten, nachdem sich Stammkeeper Sergio Romero in der Vorbereitung am Knie verletzte. Auch in der Defensive sind die Südamerikaner qualitativ dünn besetzt, während Trainer Jorge Sampaoli im Angriff die Qual der Wahl hat: Messi, Sergio Agüero, Gonzalo Higuain, Paulo Dybala, Angel di Maria – die Offensive ist mit purer Weltklasse besetzt. Sampaoli konnte es sich sogar leisten, mit Mauro Icardi den Torschützenkönig der Serie A zuhause zu lassen.

Nachdem der letzte Test gegen Israel kurzfristig abgesagt wurde, konnten die Argentinier vor dem Turnierstart nur ein Freundschaftsspiel bestreiten. Das gewann die Albiceleste vor allem dank Dreifach-Torschütze Lionel Messi souverän mit 4:0 gegen Haiti. Dass es im März ohne den Superstar aus Barcelona ein krachendes 1:6 gegen Spanien gab, hat man im argentinischen Lager aber noch nicht vergessen.

Player to Watch: Lionel Messi. Wenig überraschend ruhen die argentinischen Hoffnungen in Russland wieder einmal auf dem fünfmaligen Weltfußballer. Messi, der in der Nationalmannschaft schon vier Endspiele verloren hat, war zwischenzeitlich sogar aus der Albiceleste zurückgetreten. Seit knapp zwei Jahren läuft der wohl beste Fußballer der Welt aber wieder für sein Land auf – und soll nach der Finalpleite vor vier Jahren sein Land endlich zum Titel schießen.

Prognose: Argentinien zählt nicht zu den größten Favoriten, so ist das Team ob der fehlenden Qualität vor allem in den hinteren Mannschaftsteilen verwundbar. Die Südamerikaner sind zwar immer ein Kandidat für das Halbfinale, auch wenn schon in der kniffligen Gruppe mit Island, Nigeria und Kroatien gefährliche Gegner lauern.

5. Belgien

Situation: In der FIFA-Weltrangliste liegen nur Deutschland und Brasilien vor den Roten Teufeln – und auch bei der WM in Russland steht Belgien in den meisten Favoritenlisten weit oben dabei.

Das kleine Land hat eine goldene Generation Fußballer hervorgebracht: Spieler wie Eden Hazard, Kevin De Bruyne und Romelu Lukaku sind nicht nur in der Heimat, sondern auch bei ihren Topklubs in der Premier League absolute Superstars. Und dass die Belgier kein zusammengewürfelter Haufen Individualisten sind, sondern ein echtes Team, zeigt die beeindruckende Serie der Roten Teufel: Seit September 2016 ist das Team ohne Niederlage, in den 18 Länderspielen seitdem gab’s 13 Siege, zuletzt ein 3:0 gegen WM-Teilnehmer Ägypten.

Bei den vergangenen beiden großen Turnieren, der EM 2016 und der WM 2014, gingen die Belgier bereits als Geheimfavorit in den Wettbewerb, scheiterten aber unerwartet früh. Beide Male war im Viertelfinale Schluss. Das Team von Coach Roberto Martinez ist allerdings gereift und will den ersten großen Titel überhaupt in der Geschichte des Landes holen.

Player to Watch: Romelu Lukaku. An fast 40 Pflichtspieltoren war der Stürmer in der vergangenen Premier-League-Spielzeit beteiligt. Für 80 Millionen Euro kam der Angreifer vor der Saison vom FC Everton zu Manchester United – wo er sofort einschlug. Umzingelt von Assist-Maschinen wie De Bruyne, Hazard oder Dries Mertens könnte Lukaku als klassischer Vollstrecker eine Schlüsselrolle für eine erfolgreiche WM aus belgischer Sicht einnehmen.

Prognose: Einzig das maue Abschneiden bei den zurückliegenden Turnieren lässt leichte Zweifel an den Roten Teufeln aufkommen. Was die Qualität des Kaders angeht, spielen die Belgier aber ganz oben mit. Der Titel ist im Bereich des Möglichen.

4. Deutschland

Situation: Das deutsche Team hat eine souveräne Qualifikation für die WM in Russland gespielt: zehn Spiele, zehn Siege. Zwischendrin wurde mal eben der Titel beim Confed-Cup 2017 eingefahren, obwohl viele Stammspieler fehlten. Dazu belegt das Team aktuell den ersten Platz der FIFA-Weltrangliste. Das macht Deutschland zum klaren Titelfavoriten – denkste!

Denn die Formkurve zeigt klar nach unten. Fünf Spiele in Folge gab es keinen Sieg, die letzten beiden Spiele wurden sogar verloren. Auch ein möglicher Sieg gegen Saudi-Arabien im letzten Vorbereitungsspiel kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die deutsche Mannschaft, vor allem gegen starke Gegner wie Brasilien oder Spanien, Abstimmungsprobleme in allen Mannschaftsteilen hatte und die Balance zwischen Defensive und Offensive nicht stimmte.

Es bleibt nun abzuwarten, wie fokussiert Löw und sein Trainerteam an den Baustellen im Trainingslager arbeiten konnten. Die Aufregung um Özil und Gündogan und das Medienecho um die Nichtnominierung von Sané werden dem Bundestrainer nicht gefallen haben.

Player to Watch: Manuel Neuer. Eigentlich ist es unvorstellbar mit einem Torwart als Nummer eins in ein Weltmeisterschafts-Turnier zu gehen, der auf Grund eines Mittelfußbruchs acht Monate nicht spielen konnte. Jeder andere Keeper hätte wohl zu Hause bleiben müssen. Bei Manuel Neuer ist das anders. Der vielleicht beste Torwart aller Zeiten hat einen Sonderstatus bei Löw und das zu Recht. Auch wenn er nicht ganz fit in das Turnier gehen sollte, ist er immer noch der beste Torwart Deutschlands und einer besten auf der Welt. Und kein gegnerischer Stürmer wird sich darüber gefreut haben, dass Neuer mit zur WM fährt.

Prognose: Deutschland geht als Titelverteidiger ins WM-Turnier. Damit sind sie die Gejagten und jeder Gegner wird extrem motiviert sein, den amtierenden Weltmeister zu schlagen. Das ist eine besondere Situation für das Team von Bundestrainer Löw, die besondere Typen erfordert.

Denn nach dem Rücktritt von wichtigen Spielern der Weltmeister-Mannschaft von 2014 wie Lahm, Mertesacker oder Schweinsteiger müssen nun andere Spieler vorangehen und den Weg ins Finale freiräumen. Unter den Anweisungen von Bundestrainer Löw ist Deutschland bei wichtigen Turnieren immer bis ins Halbfinale gekommen. Auch diesmal scheint der Weg wieder vorgezeichnet. Wenn dann aber die großen Gegner in den KO-Spielen warten, braucht es neue Helden, soll es mit der Titelverteidigung klappen.

3. Spanien

Situation: Seit dem Rücktritt nach der enttäuschenden EM 2016 in Frankreich von Vicente del Bosque als Nationaltrainer ist Spanien unter dem neuen Coach Julen Lopetegui seit knapp 2 Jahren ungeschlagen. Das hat zwei Gründe: Zum einen hat Lopetogui das Team umgebaut, ohne die Hierarchie zu gefährden. Die Häuptlinge haben weiterhin das Sagen: Sergio Ramos als uneingeschränkter Boss der Defensive und Andres Iniesta als Chefstratege im Mittelfeld.

Zum anderen hat er junge Spieler wie Marco Asensio oder Lucas Vàsquez ohne großes Knirschen ins Team eingebaut und einen sanften Umbruch eingeleitet. Sein Draht  zur neuen Spielergeneration ist gut. Mit einigen von Ihnen hat Lopetegui bereits in den Jugend-Nationalmannschaften Erfolge gefeiert. So wurde die spanische U-21 unter seiner Leitung 2013 Europameister. Damals wie heute im Mittelfeld: Thiago, Koke und Isco.

Spanien spielt ein 4-3-3 System mit einer guten Mischung aus erfahrenen Weltmeistern und einer neuen Generation, die mit ihren Clubs bereits große Erfolge feiern konnte. Jetzt möchten sie endlich auch mal in ihren Landesfarben feiern. Und mit Ramos und Iniesta gibt es bereits Spieler im Team, die wissen, wie man Weltmeister wird.

Player to Watch: Marco Asensio. Asensio besitzt Superstar-Potenzial. An der Seite von Cristiano Ronaldo hat der 22-Jährige mit Real Madrid bereits zweimal die Champions League gewonnen. Er hat alle Fähigkeiten, bei der WM in Russland endgültig seinen Durchbruch zu schaffen – wenn er denn spielt.

Leider mangelt es ihm noch an Konstanz. Auf ein gutes Spiel folgt häufig ein Schwaches. Hoffen wir auf einen starken Asensio. Denn an guten Tagen ist er ein Spieler, wegen dem man Fußball schaut. Er macht außergewöhnliche Dinge und schießt wunderschönen Tore. Bleibt zu hoffen, dass man ihn auch lässt.

Prognose: Ein Ausscheiden vor dem Halbfinale wäre eine große Enttäuschung. Abwehr und Mittelfeld sind auf allen Positionen hervorragend besetzt. Sollte die Abwehr um Ramos und Piqué mal überspielt werden, steht dahinter ein gewisser David De Gea im Tor. Dieser wurde gerade zum besten Torhüter in der Premier League gewählt. Das Prunkstück der Spanier ist das Mittelfeld. Ballsicher und variabel, möglicherweise das Beste, was die WM zu bieten hat. Nur der Sturm macht Probleme. Allein Diego Costa hat internationales Format, wenn er denn Lust hat. Spanien muss Wege finden, Tore zu erzielen. Gelingt ihnen das, sind sie ein großer Titelkandidat. Gelingt es Ihnen nicht, sterben sie mal wieder in Schönheit.

2. Brasilien

Situation: Mit Grauen blickt man in Brasilien auf die vergangene WM im eigenen Land zurück. Hoffnungsträger und Superstar Neymar brach sich bei einem brutalen Foul im Viertelfinale gegen Kolumbien einen Lendenwirbel und musste von außerhalb des Platzes mitansehen, wie die Selecao im Halbfinale in einem der denkwürdigsten Spiele der WM-Geschichte mit 1:7 von Deutschland gedemütigt wurde.

Auch vier Jahre später beherrscht Neymar die brasilianischen Schlagzeilen. Der teuerste Fußballer der Welt wurde von einer Fußverletzung drei Monate lang außer Gefecht gesetzt, meldete sich aber pünktlich zum Trainingslager zurück – und erzielte im Testspiel gegen Kroatien ein Traumtor, als sei er nie weg gewesen. Auch seine Mannschaftskollegen brennen auf das Turnier, Real Madrids Champions-League-Sieger Casemiro und Marcelo reisten nur eine Woche nach dem Gewinn des Henkelpotts schon ins Trainingslager der Selecao.

Die Mannschaft von Trainer Tite hat seit den traumatischen Ereignissen im Mineirao nicht nur die Goldmedaille in Olympia gewonnen, sondern ist auch qualitativ in Spitze und Breite nicht mehr mit der Mannschaft von 2014 zu vergleichen. Alleine in der Offensive sind die Brasilianer mit Gabriel Jesus, Roberto Firminho, Douglas Costa und Philippe Coutinho sensationell aufgestellt.

Player to Watch: Neymar. Vor vier Jahren lasteten die Hoffnungen einer ganzen Nation auf den schmalen Schultern des Angreifers, in Russland sieht die Situation trotz einer mittlerweile herausragend besetzten Offensive wenig anders aus. Dass Neymar schnell sein Normalniveau erreicht und vor allem von Verletzungsrückschlägen verschont bleibt, wäre fußballerisch und auch mental das größte Plus für die Selecao.

Prognose: Gespickt mit Superstars und Spielern, die wissen, wie man große Spiele bestreitet und gewinnt, gehört Brasilien definitiv zum engsten Favoritenkreis.

1. Frankreich

Situation: Bei der Europameisterschaft 2016 im eigenen Land schrammte die Equipe Tricolore schmerzhaft am großen Triumph vorbei. Erst in der Nachspielzeit des Endspiels musste sich das Team um Stürmerstar Antoine Griezmann den eigentlich unterlegenen Portugiesen geschlagen geben.

Zwei Jahre später fährt Frankreich als heißester Kandidat auf den noch größeren Titel nach Russland. Die Nationalmannschaft ist fußballerisch wohl so gut besetzt wie noch nie, qualitativ können die wenigsten Gegner mit dem Kader von Trainer Didier Deschamps mithalten. Vor allem Offensiv steht dem 49-Jährigen neben Superstar Griezmann mit 180-Millionen-Mann Kylian Mbappe, Ex-Dortmunder Ousmane Dembele, Thomas Lemar und Florian Thauvin ein außergewöhnliches Sammelsurium an Ausnahmekönnern zur Verfügung.

Auch die anderen Mannschaftsteile sind höchstklassig besetzt, beispielsweise mit dem Premier-League-Duo Paul Pogba und N’Golo Kante im Mittelfeld oder Champions-League-Sieger Raphael Varane in der Abwehr. Wie gut Frankreich auch als Team funktioniert, zeigte das vorletzte Testspiel vor der WM, in dem Italien souverän mit 3:1 geschlagen wurde.

Player to Watch: Antoine Griezmann. Ist in der extrem jungen Offensive Frankreichs mit seinen 27 Jahren schon ein alter Hase – dessen Erfahrung für die Franzosen zum Schlüssel werden könnte. Als vorderste Spitze wird Griezmann in Deschamps 4-3-3-System gesetzt sein.

Prognose: Bei der Europameisterschaft bekamen die Franzosen im Finale wacklige Knie und standen sich selbst im Weg. Doch seitdem ist die Mannschaft nicht nur gereift, sondern auch personell noch stärker geworden. Bringen die Franzosen ihr Qualität auf den Platz, geht der Cup nur über die Equipe Tricolore.