Ellsworth reagiert auf sein WWE-Aus

Martin Hoffmann
James Ellsworth (r., mit Carmella) hat seinen Job bei WWE verloren

Ende einer unwahrscheinlichen WWE-Karriere: Die weltgrößte Wrestling-Liga hat James Ellsworth entlassen.

Der für einen Showkämpfer recht schmächtige 80-Kilo-Mann hatte im vergangenen Jahr auf kuriosem Weg einen Vertrag erhalten: Er war eigentlich nur für ein einzelnes Match gegen den doppelt so schweren Braun Strowman vorgesehen, sein Auftritt unterhielt jedoch viele Fans so sehr, dass sie sich in einer Social-Media-Kampagne für die Verpflichtung des 32-Jährigen stark machten.


Ellsworth bekam tatsächlich einen Vertrag und spielte bei der TV-Show SmackDown Live dauerhaft den Prügelknaben, wobei er zwischendurch eine tragende Rolle bekam, erst als Publikumsliebling, dann als Bösewicht (SPORT1 erklärt: So funktioniert die Showkampf-Liga WWE).

Über seine nun erfolgte Kündigung scheint Ellsworth nicht böse zu sein. "Danke an WWE, dass sie mich meinen Traum haben leben lassen, danke an die Fans für ihre Unterstützung."


Verprügelt von den WWE-Damen

Für ihn persönlich brachte das einige Meilensteine mit sich, unter anderem ein Sieg gegen WWE World Champion AJ Styles (zu dem ihm allerdings Styles' damaliger Rivale Dean Ambrose verhalf).

Zuletzt war Ellsworth an der Seite der Durchstarterin Carmella zu sehen, vergangene Woche endete die Verbindung, als Ellsworth ein Match gegen Becky Lynch verlor und Carmella sich danach gegen ihn wandte.

Tatsächlich hat die 29-Jährige ihre Zeit an Ellsworths Seite sehr genossen: "Ich glaube, diese Paarung hatte niemand kommen sehen, aber es hat uns ins Gespräch gebracht, es hat 'Buzz' kreiert", sagte sie im August zu SPORT1.


Via Twitter schickte sie ihm jetzt noch ein Herz hinterher.


Bei der jüngst abgeschlossenen Europatournee war Ellsworth noch einmal Opfer eines Running Gags: Er musste sich täglich von der gesamten Frauendivision der Dienstagsshow verprügeln lassen.


Nun hat WWE Ellsworths Entlassung verkündet. Es sieht alles danach aus, als ob die Promotion seine Geschichte schlicht als auserzählt empfand.