Irre Aufholjagd von West Virginia Mountaineers bleibt unbelohnt

Die West Virginia Mountaineers haben in einem offenen Schlagabtausch zuhause eine bittere 39:51-Niederlage gegen die Oklahoma State Cowboys einstecken müssen. Nach einer irren Aufholjagd der Heimmannschaft beendeten Cowboys-Quarterback Mason Rudolph und sein Running-Core alle Träume von WVU auf einen Comeback-Sieg.

Während Mountaineers-Quarterback Will Grier mit vier Interceptions sowie zwei Touchdowns einen Abend zum Vergessen hatte und erst beim Stand von 3:23 besser ins Spiel fand, überzeugte Rudolph auf der Gegenseite mit einem fast perfekten Spiel auf ganzer Linie.

Die irre Aufholjagd der Mountaineers in einem wahren Touchdown-Festival zum 24:30 fand ihr jähes Ende, als Oklahoma State kurz danach mit zwei TDs wieder auf 43:24 davonzog. Die Statistiken sprachen dabei eindeutig für die Gäste.

Der Cowboys-Quarterback verbuchte zwar nur 216 Yards und damit 69 weniger als Grier. Dafür aber warf Rudolph drei Touchdowns und nur eine Interception. Zudem konnte Oklahoma State sich auf seine Runnings Backs verlassen.

J.D. King lief bei 142 Yards einmal in die Endzone - und Justice Hill bei 82 Yards zu zwei Touchdowns. WVU kam dagegen insgesamt nur auf 30 Rushing-Yards und gab damit Grier zu wenig Entlastung.

Bei den Cowboys schrammte darüber hinaus Wide Receiver James Washington mit 91 knapp an den 100 Yards vorbei - fing nichtsdestotrotz aber zwei wichtige Touchdowns.

West Virginia steht nach der enttäuschenden 39:51-Pleite nun bei 5:3-Siegen, während Oklahoma State mit 7:1-Siegen auf die Playoffs zusteuert.