Das wurde 2017 aus 100.000 Euro


Die bereits hohen Bewertungen bei vielen Anlageklassen, die Amtseinführung des unberechenbaren neuen US-Präsidenten Donald Trump und die Unsicherheit vor den Wahlen in Europa hatten viele Anleger skeptisch in das Jahr 2017 gehen lassen. Die Realität entwickelte sich im vergangenen aus Börsensicht allerdings erfreulicher: Die Weltwirtschaft wuchs weiterhin, die Notenbanken sorgten für Liquidität, und bei den Wahlen in den Niederlanden und Frankreich mussten rechtspopulistische Parteien eine Niederlage hinnehmen. Die Folge: Mit vielen Geldanlagen machten europäische Anleger im vergangenen Jahr ordentliche Gewinne. Doch nicht jedes Investment zahlte sich aus. Zu den größten Verlustbringern gehörten Agrarrohstoffe, allen voran Zucker, wie unsere Übersicht über die Entwicklung 25 wichtiger Anlageklassen in 2017 zeigt.

Platz 25: Zucker

Gute Ernten ließen die Preise vieler Agrarprodukte fallen. Am stärksten traf es den Zucker-Preis, der um mehr als 20 Prozent einbrach. Dazu kommt für hiesige Anleger: Alle Rohstoffe werden in Dollar gehandelt. Der starke Verlust des Dollars zum Euro von mehr als zwölf Prozent vergrößerte die Verluste für Investoren, die Währungsschwankungen nicht abgesichert hatten. Die Folge: Wer Anfang 2017 mithilfe eines Terminkontrakts oder eines börsengehandelten Fonds 100.000 Euro in Zucker investierte, hat jetzt – vor Transaktionskosten – nur noch 67.970 Euro auf dem Konto.

Platz 24: Aktien Pakistan

Pakistan machte 2017 mit negativen politischen Schlagzeilen auf sich aufmerksam. Zuletzt hatten religiöse Extremisten ihre Macht unter Beweis gestellt und den Rücktritt von Justizminister Zahid Hamid erzwungen. Sie hatten ihm Gotteslästerung vorgeworfen und wochenlang gegen ihn in der Hauptstadt Islamabad demonstriert.



2018 sucht das Land einen neuen Präsidenten. Die Kandidaten versprechen, gegen Korruption vorzugehen. Der Mangel an Vertrauen in die staatlichen Strukturen ist laut Analysten ein Grund dafür, dass der Leitindex KSE 100 im vergangenen Jahr rund 16 Prozent verlor. Dazu kamen die Verluste der pakistanischen Rupie, die die 100.000 Euro, die unser Beispiel-Anleger in den pakistanischen Leitindex Karachi 100 investiert hat, auf 70.220 Euro schmelzen ließen.

Platz 23: Aktien Katar

Alle Börsen auf der arabischen Halbinsel verloren entgegen des weltweit positiven Trends. Am deutlichsten verlor mit einem Minus von fast 19 Prozent der Aktienmarkt im erdgasreichen Katar – ausgelöst durch die Wirtschaftsblockade von Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Bahrain und Ägypten im Juni. Auch die Währung Katar-Riyal gab nach. Für Anleger, die 100.000 Euro in den Leitindex QE anlegten, bleiben so lediglich 71.010 Euro übrig.



Platz 22: US-Dollar

US-Präsident Dollar Trump hat es geschafft und seine große Steuerreform kurz vor Jahresende durchgesetzt. Dem Dollar half das allerdings nicht: Er verlor zum Euro im vergangenen Jahr 12,39 Prozent. Das dürfte zum einen daran liegen, dass die Euphorie rund um die Wahl des Immobilientycoons zum US-Präsidenten nach einer Reihe an Politaffären verflogen ist. Dazu kommt, dass sich die Sorgen um den Euro gelegt haben: Die Wirtschaft in der Euro-Zone wächst deutlich, und die Rechtspopulisten setzten sich bei den Wahlen in den Niederlanden und in Frankreich 2017 nicht durch.

Platz 21: Aktien Russland

Russland Aktienmarkt ist stark abhängig vom zyklischen Öl- und Gasgeschäft, die Währung Rubel hochvolatil, und die Fülle an Finanzsanktionen der westlichen Staatengemeinschaft lähmt die Wirtschaft. Obwohl der Ölpreis im vergangenen Jahr stieg, gab Russlands Leitindex Micex mehr als fünfeinhalb Prozent nach. Dazu kamen für Euro-Anleger die Verluste des Rubels. Wer Anfang des vergangenen Jahres 100.000 Euro in den Micex investierte, verfügt jetzt nur noch über 88.160 Euro.

Platz 20: US-Staatsanleihen

In drei Schritten hat die US-Notenbank 2017 den Leitzins auf ein Band zwischen aktuell 1,25 und 1,50 Prozent erhöht. Den US-Staatsanleihen schadete das kaum. Die Renditen von kurzlaufenden US-Staatsbonds sind zwar deutlich gestiegen, die zehnjähriger Papiere gingen jedoch leicht zurück – entsprechend stiegen bei den Langläufern die Kurse moderat. Dollar-Anleger machten so mit US-Staatsbonds aller Laufzeiten einen Ertrag aus Kursentwicklung und Zinseinnahmen von im Schnitt 2,4 Prozent. Der schwache Dollar ließ die Anlageklasse für Euro-Anleger allerdings ins Minus rutschen und machte aus 100.000 Euro nur noch 89.970 Euro.



Platz 19: Dollar-Anleihen der Schwellenländer

Deutlich mehr als mit US-Staatsbonds verdienten Dollar-Investoren mit den Dollar-Anleihen der Schwellenländer. Die vergleichsweise hohen Renditen bei einer oftmals positiven Wirtschaftsentwicklung der Emerging Markets lockten viele Anleger an. Entsprechend stiegen die Kurse der Schwellenländer-Bonds. Doch auch hier machte der starke Euro den hiesigen Anlegern einen Strich durch die Rechnung – für europäische Anleger schrumpfte das 100.000-Dollar-Investment in den globalen Dollar-Schwellenländer-Anleihen-Index von Barclays auf nur noch 94.890 Euro.



Gold glänzt nur für Dollar-Investoren


Platz 18: Gold

Auch hier war es der starke Euro, der das Investment verdarb und von 100.000 in Gold investierten Euro nur noch 98.390 Euro übrig ließ. Der an den Weltbörsen in Dollar gehandelte Goldpreis selbst stieg dagegen 2017 um mehr als zwölf Prozent. Attraktiv wurde Gold dabei in den Augen der Anleger vor allem durch das generell niedrige Zinsniveau. Hinzu kommt, dass der Rohstoff Gold im Vergleich zu Aktien als unterbewertet gilt.

Platz 17: Deutsche Staatsanleihen

Ihre Tiefstände aus dem Jahr 2016 haben die Renditen deutscher Staatsanleihen – ebenso wie die Inflationsraten – hinter sich gelassen. Die Kursverluste waren moderat: Wer 100.000 Euro in deutsche Bundesanleihen quer über alle Laufzeiten investierte, verlor damit 1.450 Euro. Im Jahr 2016 hatte das Plus noch bei über vier Prozent gelegen.

Platz 16: Öl

Bis zum Sommer ging es mit dem Ölpreis noch kräftig bergab. Hohe Lagerbestände und die steigende Förderung in den USA ließen den Ölpreis sinken. Seither hat jedoch eine Rally eingesetzt. Dazu trugen die Förderkürzungen der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) und Unruhen in Saudi-Arabien bei. Auf Jahressicht stieg der Preis für Terminkontrakte auf Öl der Nordseesorte Brent um 19 Prozent. Auch Öl wird indes in Dollar gehandelt, so dass Anleger der Euro-Zone mit 100.000 investierten Euro nur 4.100 Euro Gewinn machten.


Platz 15: Aktien Euro-Zone

Die Wirtschaft in der Euro-Zone ist im vergangenen Jahr um schätzungsweise 2,4 Prozent gewachsen, was den Zusammenhalt in der Wirtschafts- und Währungsunion stärkt. Als treibende Kraft für den Aufschwung gilt die ultra-expansive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank. Die niedrigen Zinsen machen die hohe Verschuldung von Unternehmen und privaten Haushalte tragbar und lassen Konsum und Investitionen steigen. Das spiegelt sich auch an der Börse wider. Der Blue-Chip-Index Euro Stoxx 50 für die größten Aktien in der Euro-Zone gewann im vergangenen Jahr 6,49 Prozent und machte so aus den investierten 100.000 Euro am Jahresende106.490 Euro.

Platz 14: Euro-Unternehmensanleihen mit schwacher Bonität

Despektierlich werden die Anleihen von Unternehmen, denen die Ratingagenturen nur eine schwache Bonität attestieren, Junk-Bonds (Ramschanleihen) genannt. Für Anleger waren sie jedoch auch im vergangenen Jahr wertvoll. Die niedrigen Zinsen und der wirtschaftliche Aufschwung ließen die Kurse steigen. So machen Anleger mit 100.000 Euro, in Euro-Junkbonds angelegt, 2017 einen Gewinn von 8.250 Euro.

Platz 13: Aktien Japan

Die „Abenomics“, eine Mischung aus Konjunkturprogrammen, ultralockerer Geldpolitik und Strukturreformen von Japans Regierungschef Shinzo Abe, haben Japans Börse auch im vergangenen Jahr gestützt. Dazu kam der schwache Yen. Der Nikkei-225-Index notiert so hoch wie zuletzt vor 20 Jahren und gewann seit Januar über 19 Prozent. Für in Euro rechnende Anleger blieb ein Plus von immerhin 8,25 Prozent.


Platz 12: Aktien Brasilien

Nach zwei schwierigen Jahren hat Brasilien die Rezession hinter sich gelassen. Zuletzt kam Präsident Michel Temer dabei auch seinem großen Projekt der Rentenreform ein Stück näher. Dass Temer in den größten Korruptionsskandal des Landes verwickelt ist, belastete die Börsen nur kurz. Der Ibovespa-Index legte fast 27 Prozent zu. Da jedoch der brasilianische Real zum Euro verlor, wurden aus 100.000 in den Index investierten Euro „nur“ 109.250 Euro.

Platz 11: Aktien USA

Die US-Börsen sind im vergangenen Jahr von Allzeithoch zu Allzeithoch geeilt, obwohl viele Experten immer wieder vor einer Überbewertung des Marktes warnen. Der Leitindex Dow Jones ist dennoch auf bis zu 24.876 Punkte gestiegen. Die US-Wirtschaft wächst weiter, zuletzt machte die durchgesetzte Steuerreform von US-Präsident Donald Trump den Investoren neuen Mut. Der Dow Jones Index stieg 2017 um mehr als ein Viertel. Wegen des schwachen Dollars mehrten hiesige Investoren bei einer Anlage von 100.000 Euro in den Dow ihr Kapital „nur“ um 9.730 Euro.



Dax unter den Top Ten


Platz 10: Aktien Deutschland

Dass auch der Dax im vergangenen Jahr ein neues Allzeithoch erreicht und auf über 13.500 Punkte steigt, hätte zu Jahresbeginn niemand erwartet. Doch die deutsche Wirtschaft wuchs 2017 um schätzungsweise 2,3 Prozent. Die Unternehmensgewinne zogen weiter an, und Deutschlands im Dax 30 notierte Großkonzerne schütteten Dividenden in der Rekordsumme von 32 Milliarden Euro aus. 2018 dürfte es noch etwas mehr werden. Das macht Aktien angesichts der Mini- und Minus-Renditen bei Anleihen attraktiv. Wer Anfang des Jahres 100.000 Euro in den Dax investierte, hat jetzt 112.510 Euro auf dem Konto.

Platz 9: Portugiesische Staatsanleihen

Auch im vergangenen Jahr ließ sich mit Anleihen noch kräftig Geld verdienen. Laut Index für portugiesische Staatsbonds der ICE-BofAML wurden aus 100.000 in die Schuldverschreibungen des Landes investierten Euro dank Kurssteigerungen und Zinserträgen 113.820 Euro. Die wirtschaftliche Lage Portugals hat sich gebessert. Das würdigte im Herbst die Ratingagentur Standard & Poor’s, indem sie Portugals Rating zum ersten Mal seit fünfeinhalb Jahren wieder im Investment-Grade für kreditwürdige Schuldner einstufte. Mitte Dezember zog auch Fitch nach und gab Portugal ebenfalls wieder ein sogenanntes Investment-Grade-Rating.

Platz 8: Aktien China

2016 machten sich Investoren noch große Sorgen um die wirtschaftliche Entwicklung Chinas: Der Leitindex CSI 300, der die 300 größten Aktien Festlandchinas erfasst, verlor mehr als elf Prozent. 2017 machte die Börse diesen Einbruch mit einem Plus von fast 22 Prozent mehr als wett, obwohl die Sorgen der Anleger angesichts der hohen Verschuldung chinesischer Unternehmen wachsen. Chinas Staatsführung schlägt nach und nach einen neuen wirtschaftspolitischen Kurs ein: Weg von einem rein zahlenmäßigen Wachstum des Bruttoinlandsprodukts, hin zu einem ausgewogeneren Wachstum. Positiv werten Ökonomen zudem, dass Chinas Präsident Xi Jinping die Finanzmarktstabilität erhöhen will. Da der Yuan im vergangen Jahr wie fast alle anderen Währungen im Vergleich zum Euro verlor, wurden aus 100.000 in den CSI 300 investierten Euro 113.940 Euro.


Platz 7: Aktien Schwellenländer

Gemessen am auf Dollar lautenden Schwellenländer-Aktienindex MSCI Emerging Marktes sind die Aktien der sich entwickelnden Wirtschaftsnationen im vergangenen Jahr um 34 Prozent gestiegen. Zu den stärksten Treibern im Index gehörten asiatische Technologiewerte, darunter die chinesischen Internet-Riesen Tencent und Alibaba sowie Samsung aus Südkorea. Dabei haben sich laut Fondsmanagern die Gewinne zahlreicher Unternehmen der Schwellenländer bezüglich Rentabilität, Margen und Eigenkapitalrendite schrittweise verbessert. Aus 100.000 im MSCI-Emerging-Market-Index angelegten Euro wurden so im vergangenen Jahr 117.870 Euro.

Platz 6: Aktien Türkei

Unbeeindruckt von der instabilen politischen Lage ist auch der Leitindex der türkischen Börse im vergangenen Jahr von Rekord zu Rekord gestiegen. Im Sommer 2016 wagten Teile des Militärs einen Putschversuch, der vereitelt wurde. Trotz der Sanktionen aus dem Westen wuchs die türkische Wirtschaft im vergangenen Jahr weiter. Einen Einbruch gab es nur bei der türkischen Lira, die wiederum die Aktienmärkte stützte. In Euro gerechnet stieg der Leitindex der Börse Istanbul, ISE 100, um 20,53 Prozent. In Lira gerechnet lag das Plus noch höher, bei mehr als 47 Prozent.


Platz 5: Aktien Tschechien

Die Staaten in Mittel- und Osteuropa (die sogenannten MOE-Staaten) haben von der allgemeinen wirtschaftlichen Erholung im vergangenen Jahr stärker profitiert als der Durchschnitt der EU-Länder. An der Börse profitierte dabei vor allem Tschechien; der Leitindex der Prager Börse gewann knapp 17 Prozent. Da gleichzeitig die tschechische Krone als einzige Währung neben dem polnischen Zloty zum Euro zulegen konnte, machen Anleger, die 100.000 Euro in den tschechischen Leitindex investierten, einen Gewinn von 23.790 Euro.

Platz 4: Palladium

Das Edelmetall Palladium wird wie kaum ein anderes vor allem in der Industrie verwendet – unter anderem in Abgaskatalysatoren von Auto-Benzinmotoren. Rund 80 Prozent der Palladium-Nachfrage gehen laut Analysten auf die Katalysatoren-Produktion zurück. Damit profitiert Palladium von der durch den Skandal um manipulierte Dieselmotoren ausgelösten Dieselkrise, die Benzinmotoren wieder gefragter werden ließ und eine Diskussion um Diesel-Fahrverbote in deutschen Innenstädten ausgelöst hat. Der Preis für Palladium stieg – in Euro gerechnet - im vergangenen Jahr um 37,75 Prozent.

Platz 3: Aktien Mongolei

Im Frühjahr bewahrte der Internationale Währungsfonds (IWF) die Mongolei noch vor einer Staatspleite. Im Juli wurde Khaltmaa Battulga – ein früherer Ringer, Ex-Minister und Unternehmer zum Präsidenten der Mongolei gewählt. Der Gründer des Mischkonzerns Genco, einem der größten Unternehmen des zentralasiatischen Landes, will die Korruption hart bekämpfen – und punktete damit auch an der Börse. Seit August startet der MSE Top 20 durch. Insgesamt stieg er im vergangenen Jahr um mehr als 70 Prozent. In Euro gerechnet wurden aus 100.000 in den MSE Top 20 investierten Euro 148.050 Euro.


Platz 2: Bitcoin

Kaum etwas sorgte zuletzt in den Finanzmedien für solche Schlagzeilen wie die Digital-Währung Bitcoin. 2017 schnellte die außerhalb des Finanzsystems stehende Cyberwährung unter dem Strich zum Euro um fast 1.173 Prozent in die Höhe. Bei 100.000 investierten Euro ergibt das einen Gewinn von traumhaften 1,17 Millionen Euro. Dabei schwankt die auf verschiedenen Online-Plattformen gehandelte Digitalwährung extrem. Am 17. Dezember war der vor allem in Dollar betrachtete Bitcoin-Kurs noch auf ein Allzeithoch von knapp über 20.000 Dollar gestiegen, bis kurz vor Weihnachten brach er auf unter 11.000 Dollar ein. Ende des Jahres notierte er bei 12.321 Euro.

Platz 1: Aktien Venezuela

Mit einem in Euro gerechneten Zuwachs von 3.395 Prozent schlägt die Börse in Venezuela alle Rekorde. So wurden aus 100.000 Euro mehr als 3,49 Millionen Euro – aber nur theoretisch. Denn der Aktienboom des zahlungsunfähigen Landes existiert nur auf dem Papier: Ausländer können nicht teilnehmen. In Caracas sind nur 14 Unternehmen gelistet, ein Handel ist für nicht-venezolanische Investoren unmöglich.

Der Handel mit venezolanischen Anteilsscheinen in New York (ADR genannt) ist eingestellt, denn die USA haben nach den gefälschten Wahlen im August den US-amerikanischen Banken den Handel mit venezolanischen Aktien und Anleihen verboten. Venezolanische Investoren kaufen heimische Aktien, um ihre Bolivar angesichts der Inflation von zuletzt 2.130 Prozent vor dem Wertverfall zu retten. Auch der offizielle Umtauschkurs des Bolivars ist nur fiktiv: Dieser steht zum Dollar bei 1 zu 10, zum Euro gibt es keinen offiziellen Tauschkurs. Auf dem Schwarzmarkt ist ein Dollar hingegen 107.000 Bolivar wert, ein Euro kostet unglaubliche 127.000 Bolivar.