Neue Hoffnung gegen Krebs: Roche, Astrazeneca und Co winken Milliardenumsätze

Michel Doepke
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Die Krebsmedizin unterliegt einem ständigen Wandel. Aktuell ruhen große Hoffnungen auf sogenannten Checkpoint-Inhibitoren, welche über ein Mulitmilliardenpotenzial verfügen. Die Musik spielen einmal mehr die großen Pharma-Player Astrazeneca, Bristol-Myers und Merck & Co.

In einer Studie von EP Vantage wird das enorme Potenzial dieser Immunonkologika sowohl allein als auch in Kombination mit anderen Präparaten thematisiert. Der Markt soll bis 2025 auf satte 30 Milliarden Dollar anwachsen. Kein Wunder, dass die großen Pharma-Firmen die klinische Entwicklung in den verschiedensten Indikationen schnell vorantreiben.

 

Laut der Analyse dominieren Merck & Co mit Keytruda und Bristol-Myers mit Opdivo die Checkpoint-Inhibitor-Entwicklung. Doch auch die europäischen Vertreter Astrazeneca (Imfinzi) und Roche (Tecentriq) bauen auf die vermeintlich effizienteren Kombi-Therapien. Bereits 2014 erhielten Keytruda und Opdivo die erste Zulassung. Weitere Wirkstoffe folgten 2016 und 2017.

Der Bereich der Immunonkologie öffnet den Pharma- und Biotech-Firmen einen Megamarkt mit neuen Behandlungsmöglichkeiten in der Krebsmedizin. DER AKTIONÄR favorisiert unter den vier führenden forschenden Unternehmen Astrazeneca und Roche.