Wrestling-Chef McMahon plant erneute Football-Revolution

Wrestling-Chef McMahon plant erneute Football-Revolution

Der schwerreiche Wrestling-Unternehmer Vince McMahon will erneut mit einer professionellen American-Football-Liga dem Platzhirschen NFL Konkurrenz machen. Seinen Plan einer "kürzeren, schnelleren und familienfreundlicheren" Football-Variante in der wiederbelebten XFL stellte der Chef des Medienkonzerns World Wrestling Entertainment (WWE) auf einer Pressekonferenz in Las Vegas vor.
2020 will der 72-Jährige mit seiner Liga in eine Lücke stoßen, die ihm die kriselnde National Football League zumindest terminlich bietet. Die NFL ruht jedes Jahr nach dem Super Bowl im Februar bis zum Beginn der Regular Season im September.
Allerdings ist McMahon mit seiner Football-Revolution bereits einmal krachend gescheitert. 2001 stellte seine Achter-Liga (zwei Divisions, Halbfinale und Finale) in Kooperation mit dem TV-Sender NBC nach einer Saison den Betrieb ein. Das sportliche Niveau war mäßig, die Zuschauer schalteten nach gutem Start weg.
McMahon, der sogar den heutigen US-Präsidenten Donald Trump in den Wrestling-Ring holte, soll mehrere Hundert Millionen Dollar verloren haben. Nun will er zunächst 100 Millionen Dollar investieren.