"Wonder Woman 2": Erster Hollywoodfilm mit Richtlinien gegen sexuelle Belästigung

Der Dreh von “Wonder Woman 2” wird speziellen Richtlinien unterliegen. (Bild: : Capital Pictures/ddp images)

Seit der #MeToo-Bewegung und der “Time’s Up”-Kampagne tut sich was in der Traumfabrik: “Wonder Woman 2” schreibt Geschichte und stellt nicht nur eine starke Frau in den Mittelpunkt der Handlung, sondern soll auch nach den neuen Richtlinien gegen sexuelle Belästigung gedreht werden.

Rebecca Keegan, ihres Zeichens Hollywood-Korrespondentin für “Vanity Fair”, twitterte die frohe Botschaft und schrieb: “‘Wonder Woman 2’ wird der erste Film, der offiziell die neuen PGA-Richtlinien zum Thema sexuelle Belästigung annimmt. Das verkündete der PGA-Präsident bei den PGA-Awards.” Hinter der Abkürzung versteckt sich die Producers Guild of America, die Frauen in ihrem Kampf gegen Skandal-Produzenten wie Harvey Weinstein unterstützen möchte.

Und welcher Film wäre besser geeignet, starke, mutige Frauen zu unterstützen als “Wonder Woman 2”? Schließlich brachte schon er erste Teil Hauptdarstellerin Gal Gadot und Regisseurin Patty Jenkins viel Lob sowohl von Kritikern als auch von den Fans ein. Endlich eine Superheldin, die jenseits der Rollenklischees agiert und ein echtes Vorbild ist. Drehstart für die Fortsetzung soll im Sommer sein. Aber was genau besagen die PGA-Richtlinien gegen sexuelle Belästigung überhaupt?

Unter anderem verlangen die neuen Statuten, zu denen übrigens niemand verpflichtet wird, der einen Film drehen möchte, dass eine Filmproduktion ihre Mitarbeiter vor Übergriffen schützen soll. Jeder müsse die Chance haben, Übergriffe melden zu können. Außerdem sollen spezielle Anti-Belästigung-Trainings angeboten werden. Für die Macher von “Wonder Woman 2” ein wichtiger Schritt, um den angeschlagenen Glanz Hollywoods wieder aufzupolieren und den Frauen mehr Sicherheit zu geben.

Bild-Copyright: Capital Pictures/ddp images

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