Wolfsburgerinnen ziehen ins Viertelfinale ein

Alexandra Popp holt einen Elfmeter für die Wolfsburgerinnen raus

Der deutsche Frauenfußball-Meister VfL Wolfsburg hat in der Champions League das Viertelfinale erreicht.

Im Achtelfinal-Rückspiel gegen den italienischen Meister AC Florenz reichte dem Gastgeber ein 3:3 (2:1). Das Hinspiel vor einer Woche hatte Wolfsburg mit 4:0 (0:0) gewonnen und sich damit eine hervorragende Ausgangsposition verschafft.

Die Tore für den VfL, Champions-League-Sieger von 2013 und 2014, erzielten Tessa Wullaert (30., 32.) und die eingewechselte Sarah Gunnarsdottir (71.). Für Florenz trafen Ilaria Mauro (2.), Precellia Rinaldi (60.) und Ellie Jade Brazil (81.).

"Florenz hat sich nicht aufgegeben, war brutal effektiv und hat immer wieder den Ausgleich erzielen können. Man hat dennoch zu jeder Zeit gesehen, dass wir das Spiel gewinnen wollten", sagte Trainer Stephan Lerch.

Wolfsburg mit schlechtem Start

Vor heimischem Publikum erwischten die Wolfsburgerinnen einen schlechten Start. Die Fiorentina ging mit dem ersten Angriff in Führung: Mauro (2.) drückte den Ball zum 1:0 für die Gäste über die Linie.

Nach einem Foul an Nationalstürmerin Alexandra Popp setzte Wullaert den fälligen Elfmeter zunächst gegen den Pfosten, traf aber im Nachschuss (30.). Nur zwei Minuten später sorgte die Belgierin für die Führung der Gastgeberinnen.

Nach der Pause war es dann Rinaldi, die in der 60. Minute mit einem Traumtor für die Gäste ausglich. Die eingewechselte Isländerin Gunnarsdottir erzielte mit ihrem ersten Ballkontakt das zwischenzeitliche 3:2, bevor Brazil (81.) den Schlusspunkt setzte.

Die Auslosung des Viertelfinales findet am 24. November in Nyon statt. Die Spiele sind für den 21./22. sowie 28./29. März terminiert.