Wolfgang Holzhäuser plädiert für Einführung von Playoffs in der Bundesliga

Die Klubs der 1. und 2. Bundesliga haben in der letzten Saison erneut einen Umsatzrekord verbucht. Doch es gibt ein großes Problem.

Wolfgang Holzhäuser hat sich für die Einführung von Playoffs in der Bundesliga ausgesprochen. "Gerade aus wirtschaftlicher Sicht ist es natürlich schwer, einen lukrativen Preis bei der Vergabe von Fernsehrechten zu erzielen, wenn der Meister immer schon weit vor Saisonende feststeht", sagte der ehemalige Geschäftsführer von Bayer Leverkusen im Gespräch mit Sport1.

Für Schalkes Sportvorstand Christian Heidel ist dieser Vorschlag zumindest eine Überlegung wert: "Eigentlich bin ich ein Gegner dieser Playoffs. Auf der anderen Seite muss man über so etwas vielleicht auch mal irgendwann nachdenken, sollten die Bayern die nächsten 24 Jahre auch deutscher Meister werden."

Holzhäuser, früherer Vize des Ligaverbandes, ist davon überzeugt, dass Play-offs die Bundesliga auf Dauer wieder interessanter machen würden: "Eine Entscheidungsrunde nach der regulären Saison würde der Bundesliga guttun. Dadurch könnte die Entscheidung um die Meisterschaft interessanter gestaltet werden und auch die Schere zwischen der einen sehr guten Mannschaft und den weniger guten Mannschaften verringert werden. Nicht nur im sportlichen, sondern auch im finanziellen Bereich."