Wohnungsbau: Wohnungen im Steglitzer Kreisel mit Blick auf Berlin

Mehr als 300 Wohnungen sollen entstehen (Simulation)

Im Steglitzer Kreisel ist die Luft wieder rein. Letzte Messungen haben ergeben, dass vom Asbest keine Spur mehr zu finden ist. "Alle Grenzwerte werden eingehalten und weit unterschritten", sagt Christoph Gröner, Vorstand der CG-Gruppe und Eigentümer des Hochhauses an der Steglitzer Schloßstraße. Er hat jetzt ein weiteres Etappenziel erreicht: Am Freitag übergibt das Land Berlin, das für den Ausbau des Asbests zuständig war, den Turm an den Eigentümer. Eine fast 15 Jahre lange Debatte um Abriss, Neu- und Umbau, Verkaufspreise und Investorenauswahl ist damit endgültig beendet.

"Als erstes werde ich hochfahren und mir Berlin von oben ansehen", sagt Christoph Gröner. Er ist froh, dass er seine Pläne endlich umsetzen kann. Ein halbes Jahr hat er verloren, weil er das Land auffordern musste, bei der Asbestsanierung nachzubessern. Das ist jetzt geschehen. Mit Restfaserbindemittel wurde schließlich das letzte Stäubchen aus der Luft geholt, nachdem vorher bereits alle schadstoffbelasteten Bauteile ausgebaut worden waren.

Mit der Übergabe am 30. Juni wird auch die Kaufsumme fällig. Für den Sockel am Kreisel, der vorher dem Immobilienunternehmen Becker und Kries gehörte, hat Gröner 45 Millionen Euro bezahlt. Noch einmal 21 Millionen Euro überweist er an das Land Berlin, das Eigentümer des Hochhauses war.

Bild Nr. 1:
Der neue Steglitzer Kreisel von außen (Simulation) Fuchshuber Architekten Leipzig / BM

Fortan ist das Gebäudeensemble nur noch in einer Hand, der CG-Gruppe, die beides zusammen entwickeln wird. Insgesamt 329 Eigentumswohnungen sollen bis Ende 2020 entstehen, davon 262 im Tur...

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