Wohnatlas 2017: Potsdam wird für Immobilienkäufer immer attraktiver

Der aktuelle durchschnittliche Kaufpreis einer 100-Quadratmeter-Wohnung in der brandenburgischen Hauptstadt liegt bei 2911 Euro und damit rund zehn Prozent unter dem in Berlin

Berlin/Potsdam. Das beschauliche Potsdam an den Ausläufern Berlins lief schon immer Gefahr, unterschätzt zu werden. Dass Potsdam aber zumindest für Immobilienkäufer ein attraktiver Standort ist, zeigt der Wohnatlas 2017 der Postbank, der der Berliner Morgenpost exklusiv vorliegt.

Während Investitionen im seit Langem schwer nachgefragten Berlin immer weniger lohnenswert scheinen, lohnt ein "Blick über die Stadtgrenze", wie die Verfasser der Studie schreiben. So liegt der aktuelle durchschnittliche Kaufpreis einer 100-Quadratmeter-Wohnung in der brandenburgischen Hauptstadt bei 2911 Euro und damit rund zehn Prozent unter dem in Berlin. Müssen Käufer für ihr Eigenheim in Berlin im Schnitt fast 16 Jahresgehälter aufwenden, sind es in Potsdam knapp 14. Ein anderer Vergleich: Für einen Wohnungskauf in Potsdam werden entsprechend 27,7 Jahresnettokaltmieten fällig, während es in Berlin 29,3 sind.

"Die Zukunftsaussichten in Potsdam sind rosig", sagt Postbank-Sprecher Ralf Palm. Bis 2030 könnten Immobilienbesitzer dort mit Wertsteigerungen von 1,6 Prozent pro Jahr rechnen. In Berlin hingegen nur mit 0,3 Prozent. "Potsdam bietet seinen Einwohnern neben städtischer Infrastruktur auch eine unkomplizierte Anbindung an Berlin", so Palm.

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Besonders gute Investitionschancen

Das können Regionen im Umland zwar nicht unbedingt anbieten, dennoch bescheinigt die Studie hier besonders gute Investitionschancen. Demnach gehören die an Berlin angrenzenden Landkreise Potsdam-Mittelmark und Oberhavel zu den...

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