Woche im Roten Rathaus: Ist zu Tegel schon alles gesagt?

Verkehrsminister Dobrindt, Finanzsenator Kollatz-Ahnen und sein Brandenburger Amtskollege Görke trafen sich zu einer Krisensitzung.

Ist zu Tegel nicht schon alles gesagt? Ja, werden Sie antworten. Nun, der Streit um den Flughafen geht munter weiter, auch jetzt in den Sommerferien, wo die Berliner Politiker eine Pause machen. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) ist nach Südtirol gefahren, seine Stellvertreterin, die Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne), zieht es kommende Woche auch dorthin, in die Nähe wohl, aber nicht in dasselbe Dorf. Der andere Stellvertreter, Kultursenator Klaus Lederer (Linke), ist derzeit in der Stadt – und begleitete am Freitag sogar Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bei ihrem Besuch durch die Stasiopfer-Gedenkstätte in Hohenschönhausen.

Tegel, das treibt jetzt auch die Linke um. Katina Schubert, die Berliner Linken-Chefin, und ihr Kollege, der Linken-Abgeordnete Carsten Schatz, starteten eine Wettfahrt von ihren Wahlkreisbüros aus: Schubert vom Märkischen Viertel zum Flughafen Schönefeld – der BER ist ja noch nicht eröffnet –, Schatz von Köpenick zum Flughafen Tegel. Zeitgleich, so erzählen sie in einem Video auf ihrer Facebook-Seite, kamen sie an den Flughäfen an, zurück ging's mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Alexanderplatz. Schubert war da 14 Minuten schneller, denn sie fuhr Regionalexpress, Schatz nutzte den TXL-Bus. Ihre Botschaft: Der BER ist aus der ganzen Stadt gut zu erreichen, auch aus Reinickendorf. Was sie nicht sagen, ist, dass der BER wohl frühestens in zwei bis drei Jahren in Betrieb gehen wird.

Jetzt legen die Linken in Sachen...

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