Die Woche im Rathaus: Die Gegnerin ist identifiziert

Katrin Lompscher

Es ist eine schöne, eine abwechselungsreiche Zeit. In den Wochen vor den Sommerferien laden die Parteien oder Fraktionen, die großen und die kleinen, die auf Landesebene und die im Bund, zu ihren Sommerfesten in Berlin ein. Aber auch die Landesvertretungen bitten zur Feier, zahlreiche Verbände ebenso. Wer möchte, kann jeden Abend unterwegs sein.

So feierte kürzlich die Berliner FDP – nach fünf Jahren zum ersten Mal wieder – im herrlichen Zollpackhof gegenüber dem Kanzleramt, die Berliner CDU-Fraktion lud ans Tipi-Zelt nahe am Kanzleramt – womit dann auch der letzte Gast die Anspielungen verstand. Es folgten die Berliner Grünen am fast schon traditionellen Ort im Bikini-Haus, in dieser Woche dann das allseits beliebte Hoffest am Roten Rathaus auf Einladung des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller. 4000 Menschen kamen – so viele wie nie zuvor.

Lag es daran, dass Rot-Rot-Grün so gut regiert? Sicherlich nicht. Bei den Festen geht es ums Netzwerken, um Kontakte, unkomplizierter lässt sich die eine oder andere Sache nicht besprechen – und natürlich auch ums Sehen und Gesehenwerden. Interessanterweise ähnelten sich die Gesprächsthemen – ob bei der FDP, bei der SPD-Fraktion oder auch beim Empfang der Wohnungsunternehmen. Es geht um Tegel – wo sich die Lage in den letzten Tagen ja wieder einmal deutlich verändert hat –, es geht um den Wohnungsbau.

Ganz schön verrückt, was rund um den BER so passiert

Zu Tegel, so dachte man, ist fast alles gesagt. Ist es nicht. Als am Mittwoch aus SPD...

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