WM-Titel so gut wie weg - doch Vettel ist zufrieden

Sebastian Vettel hat den WM-Titel noch nicht endgültig abgeschrieben

Ferrari-Star Sebastian Vettel (30) hat sich für den Verbleib des in die Kritik geratenen Teamchefs Maurizio Arrivabene stark gemacht.

Der Italiener sei "die Schlüsselfigur für den Erfolg" der Scuderia, Arrivabene denke "innovativ und kreativ. Er ist ein starker Anführer, jeder im Team respektiert ihn. Ich bin ein Fan", sagte der Heppenheimer vor dem Großen Preis von Mexiko (Sonntag, 20 Uhr im LIVETICKER).


"Schaut Euch an, wo Ferrari vor 2014 stand. Der Erfolg kommt, auch wenn wir uns dieses Jahr etwas anders vorgestellt haben", sagte Vettel, der in der WM-Wertung mit 66 Punkten Rückstand auf Lewis Hamilton im Mercedes nahezu aussichtslos zurückgefallen ist.

Hamilton reicht Platz fünf in Mexiko

Unabhängig von Vettels Ergebnis reicht dem Briten Rang fünf in Mexiko, um sich seinen vierten WM-Titel zu sichern. In Italien waren zuletzt Gerüchte aufgekommen, Arrivabene müsste seinen Posten wegen der verpassten WM am Ende des Jahres räumen.

Endgültig wollte Vettel seine Niederlage noch nicht eingestehen. "Es ist noch nicht vorbei", sagte er und gab das Ziel für den Rest der Saison aus: "Wir wollen die letzten drei Rennen gewinnen und ich glaube wir haben das Zeug dazu."

Insgesamt sei es ein "gutes Jahr" gewesen, es habe "viel Positives" gegeben. Nichtsdestotrotz wisse man bei Ferrari, "was wir anpacken müssen. Einige Dinge werden schnell gehen, anderes wird etwas Zeit brauchen."