WM in Russland: McDonald’s sorgt sich um Kinder-Maskottchen

Die Weltmeisterschaft 2018 in Russland ist nicht mehr weit entfernt. Im Vorfeld gibt es allerdings noch einige Sicherheitsbedenken. Das betrifft auch Sponsor McDonald’s.

McDonalds ist einer von vielen Sponsoren der WM 2018. (Bild: Getty Images)

Weniger als 100 Tage sind es noch zum Eröffnungsspiel der WM 2018 in Russland. Noch hat Sponsor McDonald’s aber offenbar einige Bedenken, was die Beteiligung an der Großveranstaltung der FIFA angeht.

Wie die DailyMail vermeldet, überlegt das US-Unternehmen derzeit, ob es, wie sonst üblich, auch für diese WM Einlaufkinder nominieren soll. Den Regelungen zufolge könnte McDonald’s einige Kinder als Maskottchen auf den Rasen schicken.

Aufgrund aktueller Sicherheitsbedenken ist diese Entscheidung allerdings noch nicht gefallen. Die englische Abzweigung des Unternehmens soll die Sicherheitsbedenken geäußert haben und nun prüfen, ob für die Sicherheit der Kinder vor Ort garantieren werden kann.

Anschlag in Salisbury sorgt für Zweifel

Hintergrund ist wohl unter anderem der Fall Salisbury. In der UK-Stadt war kürzlich ein Nervengas-Anschlag verübt worden. Betroffen wurde neben einem russischen Ex-Agenten auch 20 weitere Menschen, die derzeit teilweise noch in Lebensgefahr schweben.

Bisher besteht in diesem Fall nur ein Verdacht gegen Russland, englische Politiker kündigten allerdings Konsequenzen an, sollte sich dieser Verdacht als wahr herausstellen. Außenminister Boris Johnson drohte damit, die WM 2018 aus englischer Sicht abzusagen.

Die politischen Beziehungen zwischen England und Russland sind somit dieser Tage alles andere als unbelastet. Dass nun mit McDonald’s einer der großen und langfristigen Sponsoren der FIFA Zweifel ankündigt, ist ein harter Schlag für die Großveranstaltung.