WM-Qualifikation: Sané im Sprint zurück zu Löw

Leroy Sané hat bisher sechs Länderspiele für die deutsche Nationalmannschaft absoslviert

Belfast.  Im Falle leibhaftiger Gefahr besteht zumindest bei Leroy Sané Hoffnung. Das ist seit kurzem bekannt, weil sich eine britische Boulevardzeitung um eine recht bizarre Recherche bemühte und zutage förderte, dass der Fußball-Profi von Manchester City einer Begegnung mit einem Braunbären, einer schwarzen Mamba oder auch einem Tyrannosaurus Rex mit heiler Haut entkommen könnte. Und zwar in dem er einfach wegliefe.

Das Getier, von der Natur durchaus mit Schnelligkeit bedacht, käme nach britischer Datenlage nicht hinter dem Mann her, der am vergangenen Wochenende einen Rekord in der englischen Premier League aufgestellt hatte: 35,48 Stundenkilometer schnell lief er bei einem seiner Sprints. Der Alltagsnutzen dieser Erkenntnis darf wegen der doch geringen Grundgesamtheit an Begegnungen mit Dinosauriern in Zweifel gezogen werden. Und doch ist das eine bedeutsame Anekdote. Denn sie erzählt etwas über Leroy Sané und seine derzeitige Wahrnehmung. Im Sommer war er der, der sich die selbstverliebte Tätowierung stechen ließ. Der den Confed-Cup in Russland verpasste. Der nicht hart genug an sich arbeitete.

Ein Punkt bis zum WM-Ticket

Am Mittwoch kehrte er mit dem Flugzeug ins Vereinigte Königreich zurück. Zusammen mit der deutschen Nationalelf reiste er nach Belfast, wo am Donnerstag im Windsor Park das neunte WM-Qualifikationsspiel stattfindet (20.45 Uhr/RTL). Bislang stehen acht Siege zu Buche. Gegner Nordirland ist noch der hartnäckigste Verfolger in der Tabelle. Ein Remis reicht dem Team von...

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