WM-Generalprobe geglückt: Deutsche Snowboarderinnen überragend

SID
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Die Generalprobe ist geglückt: Die deutschen Snowboarderinnen haben drei Wochen vor den WM-Rennen im slowenischen Rogla ihre Ausnahmestellung eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Beim Weltcup im russischen Bannoye belegten Ramona Hofmeister (Bischofswiesen), Cheyenne Loch (Schliersee) und Weltmeisterin Selina Jörg (Sonthofen) im Parallel-Riesenslalom die Plätze eins, zwei und vier. Im Parallel-Slalom am Sonntag musste sich Loch nur Weltmeisterin Julie Zogg (Schweiz) geschlagen geben.

"Es ist so verrückt, ich kann das Gefühl gar nicht beschreiben. Ich bin einfach glücklich, auf dem Podium zu stehen und es mit einer Teamkollegin zu teilen", sagte Hofmeister nach ihrem Erfolg am Samstag. Die Olympiadritte von 2018 hatte auf dem Weg zu ihrem zwölften Weltcupsieg und dem zweiten in diesem Winter zunächst Jörg ausgeschaltet, im Finale verhinderte sie dann mit einem klaren Vorsprung von 0,54 Sekunden den ersten Weltcupsieg von Loch.

Jörg verlor nach einem Beinahe-Sturz im Halbfinale gegen Hofmeister das Rennen um Platz drei gegen die Österreicherin Sabine Schöffmann mit einem Rückstand von 0,26 Sekunden. Sie verpasste damit ein historisches Resultat: Erstmals hätten im Weltcup drei deutsche Snowboarderinnen auf dem Podest gestanden. Cheftrainer Paul Marks hatte dennoch keinen Grund zu klagen: "Mega Ergebnis! Das ist genau das, was wir beim letzten Parallel-Riesenslalom vor der Weltmeisterschaft brauchen."

Ein Sturz im Finale verhinderte am Sonntag im Parallel-Slalom erneut den Premierensieg von Loch. "Meinen ersten Sieg hebe ich mir für die Weltmeisterschaft auf", sagte sie danach. Bei den Männern scheiterte der zweifache WM-Dritte Stefan Baumeister im Viertelfinale und belegte am Ende den siebten Rang, im Parallelslalom war schon in der ersten K.o.-Runde Schluss. Beide Rennen gewann der russische Doppel-Weltmeister Dmitri Loginow.