WM-Frust: Fußball verdirbt Marc Marquez den Assen-Sieg

Ruben Zimmermann

Wer glaubt, dass Marc Marquez am Sonntag nach seinem Sieg in Assen in Jubelstimmung war, der hat sich kräftig getäuscht. Tatsächlich war der Honda-Pilot am Sonntagabend gar nicht gut gelaunt. Grund dafür ist das Aus der spanischen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM gegen Russland. "Wie unfair!", schreibt Marquez zum Ausscheiden der Spanier gegen den Gastgeber auf seiner Facebook-Seite.

Passend dazu hat der Spanier ein Video hochgeladen, das ihn, seine Familie und einige Freunde dabei zeigt, wie sie sich das Elfmeterschießen anschauen. Als Iago Aspas den entscheidenden Elfmeter verschießt, schlägt Marquez vor Wut auf den Boden und schreit seinen Frust heraus. Von guter Stimmung ist - trotz seines Rennsieges wenige Stunden zuvor - nichts mehr zu spüren.

 

Schlechte Stimmung übrigens vermutlich nicht nur bei Marquez: Auch Landsmann Aleix Espargaro postete am Sonntag nach dem Rennen auf Twitter ein Bild davon, wie er vor dem Fernseher sitzt und das Achtelfinale verfolgt. Sein Kommentar: "Nervös!" Deutlich entspannter dürfte die Fraktion der italienischen MotoGP-Fahrer die WM-Spiele verfolgt haben. Italien war nämlich gar nicht erst für die Weltmeisterschaft qualifiziert.

Chancen auf den WM-Titel - zumindest im Fußball - dürfen sich unter den MotoGP-Piloten übrigens noch Johann Zarco (Frankreich), Cal Crutchlow, Scott Redding und Bradley Smith (England) und Xavier Simeon (Belgien) machen. Ihre Nationen sind im Viertelfinale noch dabei. Das Finale findet am Sonntag in einer Woche nach dem MotoGP-Rennen auf dem Sachsenring statt.