WM 2018: Nach Vergiftung eines Ex-Spions: Englands Außenminister droht mit WM-Verzicht

Der Fall des vermutlich vergifteten ehemaligen Doppelagenten Sergej Skripal könnte auch Auswirkungen auf die anstehende Endrunde der Weltmeisterschaft in Russland (14. Juni bis 15. Juli) haben. Der britische Außenminister Boris Johnson brachte am Dienstag einen möglichen Boykott der englischen Nationalmannschaft für den Fall ins Spiel, dass Russland in die Giftattacke involviert sei.

Der Fall des vermutlich vergifteten ehemaligen Doppelagenten Sergej Skripal könnte auch Auswirkungen auf die anstehende Endrunde der Weltmeisterschaft in Russland (14. Juni bis 15. Juli) haben. Der britische Außenminister Boris Johnson brachte am Dienstag einen möglichen Boykott der englischen Nationalmannschaft für den Fall ins Spiel, dass Russland in die Giftattacke involviert sei.

Der 66-jährige Russe Skripal und seine Tochter Julia waren am Sonntag bewusstlos auf einer Parkbank vor einem Einkaufszentrum im südenglischen Salisbury aufgefunden worden.

Johnson will den Fall genau prüfen und kündigte ein "ernstes Gespräch über unseren Umgang mit Russland" an. Sollte sich bestätigen, dass Moskau in den Fall verwickelt ist, "kann ich mir schwer vorstellen, wie wir im Juli zur WM fahren können", so der Politiker.

Die englische Mannschaft von Teammanager Gareth Southgate (47) trifft in Russland in der Gruppe G auf Belgien, Panama und Tunesien. Die Three Lions zählen nach ihrer souveränen Qualifikation im Sommer zum erweiterten Favoritenkreis.

Mehr bei SPOX: Gomez: Warum nicht Wagner und ich zur WM? | Kein Großereignis ohne Drohkulisse: WM-Sicherheit rückt in den Blickpunkt | Das sind die Gruppen für die WM 2018