WM 2018: Spaniens Diego Costa hätte Elfmeter-Drama verhindern können

Diego Costa hätte Spaniens frühes WM-Aus verhindern können. Vor dem Elfmeterschießen gegen Russland riet er Coach Hierro von einem Schützen ab.

Spaniens Nationalstürmer Diego Costa hat seinen Coach Fernando Hierro vor dem dramatischen WM-Aus im Achtelfinale gegen Gastgeber Russland (3:4 i.E.) davor gewarnt, Mittelfeldmann Koke als einen der fünf Elfmeterschützen auszuwählen.

Das scheinen TV-Bilder zu beweisen, die am Mittwoch im Internet kursierten. Koke scheiterte wie Iago Aspas gegen die Russen vom Punkt.

Costas Intervention vergeblich

Auf den Fernsehbildern ist zu sehen, wie sich Hierro vor der Auswahl der Schützen mit Kapitän Sergio Ramos und Pique bespricht. Dabei fällt die Wahl auch auf Koke, doch der dazugestoßene Costa, der mit Koke bei Atletico Madrid spielt, meldet Zweifel an. Ramos fragt bei Koke nach: "Möchtest du schießen?" - Die Antwort: "Ja, ja!"

Costa versucht danach vergeblich, bei Hierro zu intervenieren. Als Koke später am russischen Torhüter Igor Akinfeev scheitert, sucht Costa Blickkontakt zu Hierro und ruft: "Ich hab's dir doch gesagt!" Costa selbst kam als Schütze übrigens nicht infrage: Er war in der 80. Minute ausgewechselt worden - für Aspas.