WM 2018: Costa Ricas Trainer Ramirez will Brasiliens Superstar Neymar nicht mit "unfairen Aktionen" stoppen

Carlos Ramirez weiß noch nicht, wie Costa Rica Neymar stoppen soll. Eins ist jedoch klar: Unfaire Aktionen will der Coach nicht sehen.

Costa Ricas Trainer Oscar Ramirez hat sich bislang für keine Strategie entschieden, um den brasilianischen Superstar Neymar zu stoppen. Eines ist aber sicher: "Wir haben gesehen, dass man gegen ihn aggressiv gespielt hat. Wir wollen aber keine unfairen Aktionen sehen", sagte der 53-Jährige vor dem WM-Gruppenspiel am Freitag (14.00 Uhr im LIVE-TICKER) in St. Petersburg.

Ramirez stelle in Aussicht, zwei Spieler für die Bewachung des "sehr talentierten" Neymars abzustellen. Denn die Ticos wollen mit aller Macht versuchen, sich für das letzte Spiel gegen die Schweiz die Option auf den Einzug in die K.o.-Runde zu erhalten. Dafür müsste Costa Rica mindestens ein Unentschieden holen, auf das Ramirez aber freilich nicht spielen will.

Standards als Chance: Costa Rica hofft auf Sieg gegen Brasilien

"Wenn ich nun sagen würde, dass ich damit zufrieden wäre", betonte er, "würde das bedeuten, dass ich an einen Sieg nicht glaube. Ich will aber einen Sieg und weiß, dass Standards eine gute Waffe sind."

Zudem widersprach der Trainer Spekulationen über fehlende Harmonie innerhalb des Teams. "Es ist richtig, dass sich manche Spieler näher stehen als andere. Gräben oder Grüppchen gibt es allerdings nicht", sagte er.