WM 2018: Bundestrainer Joachim Löw optimistisch bei Bayern-Keeper Manuel Neuer

Was passiert mit Manuel Neuer? Während sich mitunter erste Zweifel hinsichtlich der WM mehren, bleibt Bundestrainer Joachim Löw optimistisch.

Bundestrainer Joachim Löw sieht den verletzten Torhüter Manuel Neuer "absolut im Fahrplan" für die WM in Russland (14. Juni bis 15. Juli). "Es ist sicherlich geplant, dass er in dieser Saison noch spielt. Die Ärzte haben mir versichert, dass alles absolut in Ordnung ist und es sehr gut aussieht", berichtete Löw am Donnerstag in Düsseldorf vor dem doppelten WM-Härtetest gegen Spanien (Freitag, 20.45 Uhr) und  Brasilien (Dienstag, 20.45 Uhr).  

Sein Kapitän Neuer, der nach einem dritten Mittelfußbruch seit Mitte September nicht gespielt hat, sei "bei 90 Prozent und will in der kommenden Woche bei 100 Prozent sein", versicherte Löw. "Ich gehe davon aus, dass ich ihn mitnehmen kann, ich bin absolut optimistisch."

Benennung des WM-Kaders am 15. Mai

Allerdings schränkte Löw ein: "Wenn ein Spieler in der Vorbereitung überhaupt keine Rolle spielen kann, ist es schwerig, ihn zu nominieren." Löw benennt seinen vorläufigen WM-Kader am 15. Mai in Dortmund.

Zuletzt hatte sich Oliver Kahn kritisch geäußert, was eine WM-Teilnahme von Neuer betrifft. Ex-Nationalkeeper Bodo Illgner hätte derweil absolut keine Bedenken, wenn Mard-Andre ter Stegen das DFB-Tor hüten würde.