Wizards-Star beschimpft Mavs-Held als Zwerg

J.J. Barea (M.) geriet mit John Wall (r.) aneinander

Die Dallas Mavericks haben ihre Negativserie beendet und den ersten Sieg nach drei Niederlagen gefeiert.

Gegen die Washington Wizards gewann das Team um Dirk Nowitzki und Maxi Kleber mit 98:75 und überzeugte vor allem mit starker Verteidigung.

Noch nie in dieser Saison haben die Texaner so wenige Punkte des Gegners zugelassen wie gegen die Wizards. Einen großen Anteil daran hatte auch Nowitzki, der auf neun Rebounds und einen Block kam. (Spielplan und Ergebnisse der NBA)

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Seine acht Punkte waren zwar unterdurchschnittlich. Dafür brachte er mit einem Vierpunktspiel, nachdem er bei einem erfolgreichen Dreier gefoult worden war, seine Mannschaft zu Beginn des vierten Viertels (75:54) endgültig auf die Siegerstraße.

Kleber musste sich mit drei Punkten und vier Rebounds begnügen, verbuchte aber auch zwei Blocks. (Alle Tabellen der NBA im Überblick)

Bester Spieler bei den Mavericks war Harrison Barnes mit 20 Punkten und 10 Rebounds. Während bei Dallas vier Akteure zweistellig punkteten, waren es bei den Wizards nur zwei Spieler – Bradley Beal (18) und John Wall (11). Letzterer zoffte sich auch mit Mavs-Guard J.J. Barea, einem der Meisterhelden von 2011. Nachdem beide bereits auf dem Spielfeld aneinander geraten waren, ging es danach in den Interviews weiter.

Barea sei "nur ein kleiner Zweg, der versucht, wütend zu werden", meinte der Wizards-Star. Barea, 1,83 Meter groß, konterte: "Endlich habe ich jemanden in der NBA, den ich nicht mag. Aber ich glaube, auch seine Teamkollegen mögen ihn nicht."

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Wall hatte in der Vergangenheit öffentlich Schwierigkeiten in der Chemie mit Beal zugegeben.

Große Hoffnungen auf die Playoffs können sich die Mavericks aber trotz des Sieges kaum machen. Sie liegen mit 16:31-Siegen auf dem vorletzen Platz im Westen. Washington dagegen bleibt auch nach der Niederlage mit 26:21-Siegen auf Playoff-Kurs.