Wittmann gewinnt Chaos-Rennen

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Wittmann gewinnt Chaos-Rennen
Wittmann gewinnt Chaos-Rennen

„Altmeister“ Marco Wittmann hat in der neuen DTM trotz einer Fünf-Sekunden-Zeitstrafe seinen zweiten Saisonsieg gefeiert und den Titelkampf weiter verschärft.

Der 31 Jahre alte BMW-Pilot setzte sich im chaotischen elften Saisonrennen im niederländischen Assen vor Gaststarter Mirko Bortolotti (Italien) und dem Neuseeländer Liam Lawson auf den Plätzen zwei und drei durch.

Van der Linde verliert Gesamtführung

Der bisherige DTM-Spitzenreiter Kelvin van der Linde (Audi) kam nur auf den zwölften Platz und musste die Führung im Gesamtklassement an Lawson (156 Punkte) abgeben, der für das Team Red Bull AF Corse einen Ferrari pilotiert. Wittmann, DTM-Champion von 2014 und 2016, rangiert punktgleich (beide 148) hinter van der Linde auf Rang drei. Dahinter folgt Mercedes-Pilot Maximilian Götz (147), der am Samstag Vierter wurde.

Wittmann hatte im letzten Renndrittel bei einem Überholmanöver gegen Lawson eine Fünf-Sekunden-Strafe aufgebrummt bekommen, anschließend aber dank freier Fahrt diesen Nachteil noch wettmachen können. „Was für ein Rennen, komplett verrückt“, sagte Wittmann bei Sat.1.

Am Sonntag (13.30 Uhr) steht an selber Stelle der zwölfte DTM-Lauf auf dem Programm. Dann will auch Sophia Flörsch erneut angreifen: Die Audi-Pilotin fuhr am Samstag im verrückten Rennen mit vielen Ausfällen als Neunte erstmals in die Punkte.

In der DTM kommen in diesem Jahr keine teuren Prototypen mehr zum Einsatz, sondern seriennähere GT3-Autos. Auch betreiben die Hersteller die DTM nicht mehr werksseitig, stattdessen werden die Autos nun von Kundenteams eingesetzt.

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