Wirtschaftswachstum in China: Wie in Berlin gibt's Applaus für jedes neue Haus

Angesichts hoher Preise wirkt der Immobiliensektor jedoch bereits überhitzt.

Die offiziellen Zahlen sehen wieder prächtig aus: China ist im ersten Halbjahr um 6,9 Prozent gewachsen, teilte das Statistikamt in Peking am Montag mit. "Hohe Nachfrage aus dem In- und Ausland hat kräftige Konjunkturimpulse ausgelöst", schreiben Ökonomen des Wertpapierhauses Nomura.

Analysten erwarten nach diesem starken Start mehrheitlich, dass der Wert für das Gesamtjahr in einer ähnlichen Größenordnung bewegen wird. Damit ist China auf dem besten Weg, das Wachstumsziel zu übertreffen, das Premier Li Keqiang im März vorgegeben hat. Er peilt ein Wachstum von rund sechseinhalb Prozent an.

Stabiles Wachstum ist in China Staatsziel. Die Regierung stützt die Konjunktur daher mit einer Reihe von Instrumenten, darunter öffentlichen Bauprojekten, hoher Kreditvergabe durch die Staatsbanken und üppiger Förderung für Zukunftstechnik, die neue Märkte erschließt. Derzeit befinden sich die Planer jedoch im Zweispalt. Der Immobiliensektor ist der dominierende Wachstumstreiber.

Angesichts hoher Preise am Hausmarkt wirkt die Branche jedoch bereits überhitzt. Peking tritt daher mit einem Fuß aufs Gas und mit dem anderen auf die Bremse: Auf der einen Seite...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung