Die Wirtschaft wird von einer unheimlichen Bewegung gesteuert — Google und Apple sind der Beweis

Christoph Damm
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Die Globalisierung gilt unter Ökonomen als richtige Strategie in der heutigen Welt: Offene Märkte sorgen dafür, dass sich beispielsweise die Gehälter rund um den Globus annähern. So verdienen Mittelschichtler in den USA und China mittlerweile in etwa das selbe — vor 30 Jahren klaffte hier noch ein tiefer Graben

Mit der internationalen Ausrichtung der Konzerne hängt auch das Wachstum der Unternehmen zusammen. Mit gezielten Übernahmen können sich Firmen so in anderen Ländern, wenn nicht gar auf anderen Kontinenten etablieren. Wirtschaftlich gesehen werden so Transportwege günstiger, doch es spielen auch andere Vorteile eine Rolle. „Unternehmen, die beispielsweise in den USA eine Niederlassung haben und so Jobs schaffen, werden von Gerichten anders behandelt als ausländische Firmen“, erklärt Robert Halver, Leiter Kapitalmarktanalyse bei der Baader Bank gegenüber Business Insider Deutschland.

Tech-Giganten laufen Deutschland den Rang ab

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Und doch lässt ein Trend den Experten mit Sorge in die Zukunft blicken — mit Sorge für Deutschland. „Die Digitalisierung spielt hierzulande eine zu geringe Rolle“, warnt Halver. Die großen US-Konzerne Apple, Alphabet (Google), Facebook und Amazon werden dagegen immer größer und mächtiger — und stellen sich darüber hinaus immer breiter auf. Dazu stößt Tesla als Pionier in der Elektromobilität hervor und zeigt den etablierten deutschen Autobauern, wie das E-Auto funktioniert.

Die angesprochenen Tech-Giganten haben derzeit ein Problem, das viele von uns vermutlich gern hätten: Was sollen sie mit ihrem Geld machen? Sie sitzen auf Milliarden von Bargeld-Reserven und können quasi aus der Portokasse andere Groß-Konzerne übernehmen, wie es kürzlich Amazon mit dem Kauf von Whole Food bewiesen hat. Diese breite Positionierung lässt die Macht der Konzerne immer steiler ansteigen und verdrängt nach und nach etablierte Firmen.

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