"Eine Frechheit!": Wiese wütet nach Logen-Rauswurf

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"Eine Frechheit!": Wiese wütet nach Logen-Rauswurf
"Eine Frechheit!": Wiese wütet nach Logen-Rauswurf
"Eine Frechheit!": Wiese wütet nach Logen-Rauswurf

Beim ersten Nordderby in der 2. Bundesliga ging es drunter und drüber. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur 2. Bundesliga)

In einer rassigen Partie setzte sich der Hamburger SV mit 2:0 bei Werder Bremen durch und entführte somit die drei Punkte aus dem Weserstadion. Zwei Platzverweise, massig Torchancen – das Derby hielt alles, was sich Fans davon versprochen hatten. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der 2. Bundesliga)

Doch auch nach Abpfiff kochten die Emotionen offenbar hoch. Im Mittelpunkt: Tim Wiese. Der ehemalige Werder-Torwart war zu Gast und besuchte einem Bericht der Bild zufolge nach Abpfiff die Loge eines Freundes auf der Nordtribüne.

Nach Angaben des Vereins soll er sich zuvor an Ordnern vorbei Zutritt in den Stadionbereich verschafft haben. Wenig später wurde er dann aus der Loge rausgeworfen.

Werders Mediendirektor Michael Rudolph erklärte in der Bild: „Tim Wiese wollte nach dem Spiel vom VIP-Club Süd in den VIP-Club Nord gehen, was das Hygiene-Konzept nicht zulässt. Entsprechende Hinweise ignorierte er. Sein Verhalten war dabei nicht zu akzeptieren.“

Das brachte den Ex-Keeper richtig zum kochen. Er wetterte: „Eine Lüge hoch 10. Eine Frechheit. Niemand hat mich kontrolliert!“

Wiese kocht nach Rauswurf aus der Loge

Bei dem Verweis von Wiese aus der Loge soll es auch zu einem Gerangel und Wortgefechten gekommen sein. Im Anschluss musste Wiese das Stadion verlassen.

„Das war komplett überzogen. Die Aktion passt zum Spiel und zum Verein. Einfach nur lachhaft. Ich habe mich gefühlt wie ein Aussätziger“, kritisierte der 39-Jährige in der Bild seinen Ex-Klub.

Bremens Sportdirektor Clemens Fritz äußerte sich am Sonntagvormittag zu den Vorfällen. „Ich habe es mitbekommen. Ich habe auch schon mit Tim gesprochen. Ich glaube, sie wissen auch, dass es aktuell eine sehr schwierige Zeit ist für uns und wir uns an die Konzepte und an die Regularien halten müssen. Das ist für uns absolut entscheidend“, erklärte Fritz bei Bild live. (DATEN: Die Tabelle der 2. Bundesliga)

Das sei gestern nicht der Fall gewesen. „Da war die Berechtigung nicht da“, erklärte der Sportdirektor, sagte aber auch: „Im Endeffekt muss man auch sagen, dass das dann nicht so gut, beziehungsweise unglücklich kommuniziert wurde.“


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