Wirbel beim VfB um "Türken"-Aussage von Präsidentenkandidat

SPORT1

Wirbel beim VfB Stuttgart!

Im Rahmen des Präsidentschaftswahlkampfs beim Zweitligisten aus Schwaben haben sich die beiden Kandidaten Christian Riethmüller (44) und Claus Vogt (50) in der vergangenen Woche in einer Sitzung des Mitglieder-Ausschusses vorgestellt.

Dabei soll nach SPORT1-Informationen ein Satz Riethmüllers für Unmut gesorgt haben, der angeblich türkische oder türkisch-stämmige Bürger diskriminiert habe.


Im Gespräch mit SPORT1 bezog Riethmüller nun Stellung zu dem Vorwurf der Diskriminierung, der im Raum steht.

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"Ich habe nie gesagt, dass bei Aldi immer nur Türken eingekauft hätten", erklärte der heutige Geschäftsführer einer Tübinger Buchhandlung, der zuvor bis 2002 beruflich für Aldi Süd tätig war. "Ich habe von einem Image gesprochen, das damals viele mit Aldi verbunden hatten. Das ist ein riesiger Unterschied, wenn ich wertfrei von einem Image spreche."


Riethmüller habe "keine Ahnung, wer mir hier Diskriminierung oder Rassismus unterstellen möchte".

"Ich habe mich in meinem Leben immer gegen Diskriminierung und Rassismus eingesetzt und möchte dies auch beim VfB Stuttgart tun", betonte er.

Die Mitglieder des VfB Stuttgart stimmen auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 15. Dezember über den neuen Präsidenten des Vereins ab. Riethmüller und der Böblinger Unternehmer Vogt wollen die Nachfolge von Wolfgang Dietrich antreten, der im Juli 2019 seinen Rücktritt als VfB-Präsident erklärt hatte.