Windpocken bringen Jungen fast um – Eltern treffen schwere Entscheidung

Katharina Hoch
Kyans Eltern wussten, dass ihr Sohn nach der OP behindert sein würde. (Symbolbild)
  • Kyan Blake litt nach einem Schlaganfall an bis zu 100 epileptischen Anfällen am Tag
  • Um sein Leben zu retten, entschieden sich die Eltern für eine riskante Operation

“Es war die schwerste Entscheidung meines Lebens”, erzählt Sonya Guest. Hinter der britischen Mutter liegt eine schwere Zeit. Ihr Sohn Kyan Blake hatte mit zwei Jahren eine Schlaganfall. Das berichtet das Newsportal “Metro”. 

Grund dafür soll laut der behandelnden Ärzte eine Windpocken-Erkrankung gewesen sein. Nach dem Schlaganfall hatte der Junge täglich mit bis zu 100 epileptischen Anfällen zu kämpfen. 

Die Eltern entschieden sich für die riskante Operation

Die Ärzte sahen nur einen Weg dem Jungen zu helfen: Sie mussten die beiden Hälften seines Gehirns in einer riskanten Operation voneinander abtrennen.

Die Konsequenz: Kyan würde auf einem Auge blind werden, nicht mehr laufen können und nicht mehr fähig sein, flüssig zu sprechen.

Mehr zum Thema: Windpocken - was ihr gegen Varizellen-Infektion tun könnt

Seine Eltern wussten, dass ihr Sohn nach der OP behindert sein würde und alles was er bisher gelernt hatte, noch einmal von vorne lernen müsse. 

Dennoch entschieden sie sich laut “Metro” für den außergewöhnlichen Eingriff, obwohl es nicht einmal sicher war, ob die OP erfolgreich sein würde.  

Zuvor hatten die Ärzte versucht, die Anfälle mit Medikamenten in den Griff zu bekommen. Das klappte auch eine gewisse Zeit. Es wurde sogar so gut, dass der Junge anderthalb Jahre medikamentenfrei und ohne Anfälle leben konnte. Doch dann kamen die Anfälle zurück. 

Ihr Sohn hätte bei einem Anfall...

Weiterlesen auf HuffPost