Windows 10 wird Blickverfolgung unterstützen

Felix Knoke
Bildschirmtastatur mit Blickverfolgungs-Hardware von Tobii

Microsoft tut sich mit dem schwedischen Eye-Tracking-Hersteller Tobii zusammen, um die Unterstützung von Hard- und -Software zur Blickverfolgung in Windows zu verbessern.

Die neue Funktion Eye Control werde eine Cursorsteuerung per Blick tief ins Betriebssystem integrieren - bislang geht das nur mehr oder weniger umständlich und schon gar nicht vollständig über die Tobii-Software. So kann man Programme starten, Tippen und andere typische Windows-Aufgaben lösen, indem man einfach auf einen Teil des Bildschirms schaut und zum Beispiel mit dem Blick verharrt, um eine Aktion auszulösen.

Wer eine Tobii-Blickverfolgung besitzt, kann Eye Control in der neusten Windows-Insider-Version ausprobieren. Wann es Teil des offiziellen Windows-Strangs wird, ist derzeit aber noch unbekannt.

Ich habe für Radio FM4 die Tauglichkeit der Tobii-Blickverfolgung für Spiele getestet und war wenig überzeugt. Klar war aber auch: Für die Zugänglichmachung von Computerfunktionen für Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit ist das ein Meilenstein. Erstaunlich kann man mit dem Blick den Cursor steuern. Mit dafür optimierten Bildschirmtastaturen und Symbolrastern kann man so ohne große Eingewöhnungszeit Nachrichten schreiben und Aktionen auslösen.

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