Wimbledon: Venus Williams, die Unverwüstliche

Venus Williams überzeugt in den Tagen von Wimbledon mit zeitlosem Powertennis

London.  Pete Sampras und Martina Hingis führten die Weltrangliste an, sie siegten auch in Wimbledon. Boris Becker verkündete plötzlich seinen (ersten) Rücktritt, Alexander Zverev war gerade drei Monate alt. Es war das Jahr 1997, es war auch das Jahr, in dem zum ersten Mal eine gewisse Venus Ebony Starr Williams in Wimbledon ihr Glück versuchte.

Aber die Premiere war noch ein Ausrutscher, das baumlange Mädchen scheiterte in der ersten Runde trotz einer 6:4, 2:0-Führung an der Polin Magdalena Grzybowska. Daddy und Trainer Richard Williams allerdings verkündete den Reportern: "Meine Cinderellas werden hier eines Tages eine große Party feiern. Und niemand wird ihnen in die Quere kommen." Er schloss schon damals die jüngere seiner beiden Tennistöchter, Serena, mit in die guten Hoffnungen ein.

Und wie wahr: Was ist aus dieser Williams-Story geworden? 20 Jahre später ist Serena die erfolgreichste Spielerin des modernen Tennis geworden. Und Venus, die Ältere, besiegt mit 37 Jahren wieder höchst erfolgreich ihre jüngeren und ganz jungen Gegnerinnen, sie besiegt auch Skeptiker und Zweifler. Und sie besiegt eine tückische Krankheit (Sjögren-Syndrom), die ihr schon einmal fast die Kraft und den Glauben nahm, noch weiter erfolgreich spielen zu können. Zwölf Mal schon haben Serena und Venus die Wimbledon-Trophäe in die Höhe gestemmt, Serena sieben Mal, Venus fünf Mal, und die Chancen, dass ein dreizehnter Titel für die Familien-Dynastie hinzukommt, stehen außerordentlich gut.

Mit über 100 Spielen die...

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