Wilmersdorf: Tödlicher Angriff in Bundesallee: Motiv für Tat noch unklar

Einsatzkräfte sperrten am Montag den Tatort ab. Rettungskräfte versuchten noch am Abend das Leben des Mannes zu retten

Berlin. Im Fall des am Sonntag getöteten 21-Jährigen in Wilmersdorf sind noch immer viele Fragen offen. Man habe eine Vielzahl von Zeugen ermittelt, die weiter befragt werden sollen, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Ob es sich bei der Tat um einen Raubüberfall handelte, sei Gegenstand der Ermittlungen. Weitere Angaben zum Motiv oder dem Tathergang machte die Polizei nicht.

Die Tat ereignete sich auf einem Parkplatz an der Bundesallee nahe dem U-Bahnhof Güntzelstraße. Ein Anwohner hatte am Sonntag gegen 22.45 Uhr die Polizei gerufen, nachdem er Hilferufe gehört und den auf dem Boden liegenden Mann gesehen hatte. Der durch Messerstiche schwer verletzte Mann starb trotz Wiederbelebungsmaßnahmen noch vor Ort.

Seine Begleiterin, die um Hilfe gerufen hatte, war verletzt. Sie sei weiterhin in ärztlicher Behandlung, sagte der Sprecher, und konnte auch am Dienstag noch nicht zu der Tat vernommen werden. Bei der verletzten Frau handelt es sich um die 52-jährige Mutter des Getöteten, wie die Polizei bestätigte. Die Familie des Opfers betreibt an der Bundesallee einen Spätkauf. Die verletzte Vietnamesin war am Sonntagabend gemeinsam mit ihrem Sohn auf dem Weg Richtung Wohnung. Auf dem Parkplatz vor der Wohnung muss ihr der Täter aufgelauert haben.

Offenbar wollte die Frau die Tageseinnahmen wegbringen. Das wollte die Polizei aber nicht bestätigen. Sicher aber ist, dass der unbekannte Täter mit einem Messer auf den 21-Jährigen einstach. Die Möglichkeit, dass es Videoaufnahmen des Täters von Üb...

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