Will Smith gesteht düstere Mordgedanken

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Will Smith veröffentlicht in wenigen Tagen seine Autobiografie "Will". (Bild: Thomas Samson / AFP via Getty Images)
Will Smith veröffentlicht in wenigen Tagen seine Autobiografie "Will". (Bild: Thomas Samson / AFP via Getty Images)

In seiner Autobiografie macht Will Smith ein unfassbares Geständnis: Vor einigen Jahren wollte der Schauspieler seinen krebskranken Vater die Treppe hinunterstoßen.

Am 9. November veröffentlicht Will Smith seine Autobiografie "Will". Das US-Magazin "People" hat einige Stellen des Buches vorab veröffentlicht - und die Passagen haben es in sich. "Mein Vater war gewalttätig, aber er war auch bei jedem Spiel, jeder Aufführung und jedem Konzert dabei", schreibt Smith in dem Buch. "Er war Alkoholiker, aber er war bei jeder Premiere von jedem meiner Filme nüchtern."

In dem Buch erinnert sich Will Smith auch an einen traumatischen Vorfall mit seinem 2016 verstorbenen Vater: "Als ich neun Jahre alt war, sah ich, wie mein Vater meine Mutter so heftig in die Seite des Kopfes schlug, dass sie zusammenbrach. Ich sah, wie sie Blut spuckte. Dieser Moment in diesem Schlafzimmer hat wahrscheinlich mehr als jeder andere Moment in meinem Leben bestimmt, wer ich bin." Dass er damals nicht eingegriffen habe, belaste ihn noch heute. Seit jenem Tag fühle er sich als "Feigling". Ein "überlebensgroßer Filmstar" zu werden, sei nur ein Mittel zu dem Zweck gewesen, sich "vor der Welt zu verstecken und diesen Feigling zu verstecken".

Düstere Gedanken

Eines Tages, als sein Vater schwer an Krebs erkrankt war, habe er gar für einen Moment überlegt, seinen Vater zu töten, so der Schauspieler weiter. "Als ich ihn behutsam aus seinem Zimmer ins Bad schob, wurde es in mir ganz dunkel. Der Weg zwischen den beiden Zimmern führt am oberen Ende der Treppe vorbei. Als Kind hatte ich mir immer eingeredet, dass ich eines Tages meine Mutter rächen würde. Wenn ich groß genug war, wenn ich stark genug war, wenn ich kein Feigling mehr war, würde ich ihn erschlagen." Doch es kam anders: "Am oberen Ende der Treppe hielt ich inne. Ich hätte ihn hinunterstoßen können, wäre leicht damit davonkommen", schreibt Smith. "Als die jahrzehntelangen Schmerzen, die Wut und der Groll erst aufstiegen und dann wieder abebbten, schüttelte ich den Kopf und schob Daddy ins Badezimmer."

Smith' Eltern trennten sich, als er ein Teenager war, und ließen sich im Jahr 2000 scheiden.

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