Deswegen holt ManCity Akanji

Diese Meldung kam durchaus überraschend: Manuel Akanji steht vor einem Wechsel zu Manchester City. Laut dem italienische Transferexperten Fabrizio Romano soll der Medizincheck noch am Mittwoch über die Bühne gehen.

Akanji, dessen Vertrag in Dortmund im kommenden Sommer ausläuft, galt seit Längerem als Verkaufskandidat bei den Schwarz-Gelben.

Allerdings zog sich die Suche nach einem neuen Klub zog hin, ehe auf den letzten Metern des Transferfensters wohl der Schritt zu einem internationalen Top-Verein folgt. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Premier League)

Dennoch drängt sich eine Frage auf: Was haben die Citizens und Trainer Pep Guardiola mit dem Schweizer vor?

Klar ist: Eine Nebenrolle werden die Skyblues für Akanji nicht im Sinn haben. Nach SPORT1-Informationen hat der Klub mit dem Spieler einen Fünfjahresvertrag ausgehandelt, der ihm ein jährliches Gehalt von satten elf Millionen Euro einbringen soll – das zeigt eine enorme Wertschätzung, sowohl von City als auch von Guardiola.

Erst auf dem zweiten Blick erschließen sich die Gründe für die lange Vertragsdauer sowie das hohe Salär. Dem 27-Jährigen dürfte die Spielphilosophie des amtierenden englischen Meister entgegenkommen, zudem soll er einen personellen Engpass beheben.

Akanji lindert die Verletzungssorgen

Akanji hat sich während seiner vier Jahre bei Borussia Dortmund als Innenverteidiger entpuppt, der risikofreudig agiert und sehr offensiv denkt. Ihm dürfte die Ausrichtung der Citizens dementsprechend auf den Leib geschneidert sein.

Zudem würde Akanji in Manchester leichte Verletzungssorgen auffangen. Aktuell verfügt Guardiola mit Ruben Dias und John Stones nur über zwei gesunde Innenverteidiger.

Zwar stand Nathan Ake in dieser Saison bereits auf dem Rasen, plagte sich aber gerade mit kleineren Blessuren herum. Sorgenkind Aymeric Laporte, der bisher noch keine Minute spielen konnte, fällt weiterhin wegen einer Knie-Operation aus. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Premier League)

Vor allem in England hinterließ die hohe Belastung in den vergangenen Jahren immer wieder deutlich Spuren. Aufgrund den unzähligen Spielen im Ligaalltag, der Champions League sowie bei den beiden nationalen Pokal-Wettbewerben hatten die Topvereine wie Manchester City oder Liverpool im Laufe der Saisons oftmals mit großem Verletzungspech zu kämpfen.

Mit einem zusätzlichen gestandenen Innenverteidiger an Bord würde Guardiola sicherlich entspannter in die anstehenden und stressigen Wochen bis zur Winterpause gehen.