"Wildes" Camp in Texas geräumt - Joe Biden ist bestürzt

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Nach Tagen des Ausharrens unter einer Brücke im texanischen Del Rio an der Grenze zu Mexiko sind rund ein Drittel der dort ursprünglich hausenden 15.000 Menschen in Übergangseinrichtungen des Heimatschutzministeriums untergebracht worden.

Sie haben jetzt zwar ein Dach über dem Kopf, müssen aber um den ersehnten Aufenthaltstitel immer noch bangen. Die Hilfsbereitschaft vor Ort scheint groß.

Dave ist als freiwilliger Integrationshelfer aus Toledo in Ohio angereist. Zur Begründung seines Engagements sagte er: "Wir haben so viel. Ich helfe nur ein wenig, nehme sie an die Hand für die ersten Schritte hier. Und wie Kinder werden sie dann bald laufen lernen."

Aufnahmen von berittenen Grenzschützern nahe Del Rio, die aus dem Sattel gegen Migranten vorgehen, die den Rio Grande zu queren versuchen, hat US-Präsident Joe Biden als skandalös, schrecklich und beschämend bezeichnet.

Das Vorgehen der Grenzschützer wird jetzt vom Heimatschutzministerium untersucht. Biden sagte am Freitag: "Ich verspreche, dass diese Leute dafür bezahlen werden."

Auch der Minister für Heimatschutz, Alejandro Mayorkas, gab sich entrüstet und verwies auf historische Prallelen: "Diese Bilder haben uns entsetzt und düstere Erinnerungen an die Geschichte der USA hervorgerufen. Unglücklicherweise ist diese Seite des Geschichtsbuchs noch nicht komplett umgeschlagen. Das bedeutet, es gibt noch viel Arbeit zu erledigen. Und wir sind sehr darauf fokussiert, das zu tun."

Das Migranten-Camp unter der Brücke wurde laut Heimatschutzministerium vollständig geräumt. 2000 Menschen aus Haiti seien per Abschiebeflug in ihre Heimat zurückgekehrt. Über das Wochenende seien über ein Dutzend weitere dieser Flüge geplant. 8.000 Migranten seien freiwillig über die Grenze nach Mexiko zurückgekehrt.

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