Wiener Kryptobörse Bitpanda bekommt Riesenfinanzierung

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Die Bitpanda-Gründer: Paul Klanschek, Eric Demuth und Christian Trummer.
Die Bitpanda-Gründer: Paul Klanschek, Eric Demuth und Christian Trummer.

Es läuft rund bei den Wienern. Das österreichische Fintech-Unicorn Bitpanda sammelt innerhalb kürzester Zeit weitere Millionen ein. Der US-VC Valar Ventures führt die aktuelle Runde mit rund 223 Millionen Euro (263 Millionen US-Dollar) an. Ebenfalls an der Serie C beteiligt sind Leadblock Partners, Jump Capital und Redo Ventures. Erst im März sammelte das Fintech 142 Millionen Euro ein. Im Sommer 2020 gab es Geld von Star-Investor Peter Thiel.

Die digitale Investmentplattform werde das neue Kapital vor allem für die internationale Expansion und den Team-Ausbau einsetzen, heißt es in einer Mitteilung. Im März lag die Unternehmensbewertung noch bei einer Milliarde Euro. Mit dem neuen Investment steigt die Bewertung nun auf 3,56 Milliarden Euro (4,2 Milliarden US-Dollar).

Gestartet ist Bitpanda 2014 als Krypto-Plattform. Neben Kryptowährungen können Nutzer mittlerweile auch Gold oder Silber handeln. Seit April können auch provisionsfreie Aktien gehandelt werden. Im Juni führte Bitpanda eine While-Label-Lösung ein, um anderen Fintechs oder Banken eine Infrastruktur für Finanzgeschäfte zu bieten.

Bitpanda hat seinen Hauptsitz in Wien. Mittlerweile sollen nach eigenen Angaben rund 500 Mitarbeiter für das Unternehmen arbeiten. „Mit mehr als 1,2 Millionen neu hinzu gewonnenen Nutzern im ersten Halbjahr 2021, einem beeindruckenden Nettoumsatzwachstum und erstklassigen Neueinstellungen von Führungskräften ist Bitpanda der lebende Beweis dafür, dass Hyperwachstum auf nachhaltige Weise erreicht werden kann“, sagt Eric Demuth, Mitgründer und CEO von Bitpanda.

Der größte Wettbewerber Coinbase hat im zweiten Quartal 2021 seinen Nettogewinn von 1,6 Milliarden Dollar vermeldet, ein Anstieg von fast 4.900 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

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