Die Wiedereröffnung des Schwarzen Meeres stellt eine erfreuliche Entlastung dar, doch während die Ukraine weiterhin unbeständig bleibt, zeigen die jüngsten Daten, dass sich die Industrie anpasst

AMSTERDAM, July 28, 2022--(BUSINESS WIRE)--Mit der Meldung über die UN-Einigung in der vergangenen Woche, das Schwarze Meer wieder zu öffnen und somit die Getreidelieferungen aus der Ukraine wieder zu ermöglichen, hat die führende Plattform für Echtzeit-Lieferkettentransparenz FourKites® neue Daten veröffentlicht, die zeigen, dass agile Spediteure Wege finden, mit der unbeständigen Situation umzugehen.

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FourKites data shows increased shipments to countries bordering Russia and Ukraine (Graphic: Business Wire)

Nach dem am Freitag geschlossenen Getreideabkommen zwischen der Ukraine und Russland geht FourKites davon aus, dass die Getreidelieferungen aus den Häfen am Schwarzen Meer innerhalb weniger Tage wieder aufgenommen werden können. Das gleiche Abkommen gestattet es Russland, Düngemittel und andere Produkte zu exportieren, die nicht unter die internationalen Sanktionen fallen.

„Ich hoffe, dass dieses Abkommen den großen Schifffahrtsunternehmen das nötige Vertrauen gibt, um ihre Aktivitäten in der Region wieder aufzunehmen", sagt Philippe Salles, VP Strategic Solutions (Ocean) bei FourKites. „Die nächsten Wochen werden entscheidend sein. Aber wenn alles reibungslos verläuft, könnte dieses Abkommen entscheidend dazu beitragen, eine weltweite Nahrungsmittelkrise abzuwenden. Und ungeachtet des jüngsten Raketenangriffs auf den Hafen von Odessa, der ein Zeichen für die anhaltende Unbeständigkeit in der Region ist, zeigen unsere Daten, dass die Spediteure auf alle Eventualitäten gut vorbereitet sind."

Die Ukraine verschifft gewöhnlich Millionen von Tonnen Getreide auf dem Seeweg direkt von ihren Schwarzmeerhäfen in Länder wie Ägypten, Indonesien und Bangladesch. Durch den Krieg wurde diese Route faktisch stillgelegt, da die großen Reedereien zu dem Schluss kamen, dass es zu gefährlich sei, im Schwarzen Meer tätig zu sein. Nun besteht die Hoffnung, dass zumindest ein Teil dieser Transporte wieder aufgenommen werden kann.

„Unsere Daten der letzten Wochen zeigen, dass sich die Logistikunternehmen bereits auf die Situation in der Ukraine eingestellt haben", sagt Salles. „Die ukrainischen Spediteure sind auf Straße und Schiene ausgewichen, um Getreide zu den Seehäfen außerhalb des Landes zu transportieren, insbesondere nach Polen oder über den Balkan zu den Häfen an der Adria wie Triest und Rijeka."

Die Lieferungen aller Art in die an Russland und die Ukraine angrenzenden Länder sind im Vergleich zum übrigen Europa nach wie vor gut. Das durchschnittliche Sendungsvolumen der letzten 14 Tage ist im Vergleich zum 21. Februar, dem Beginn der Invasion, um 20 % gestiegen. Gleichzeitig sind die Verspätungen bei LTL-Sendungen (Less than Truckload) nach Osteuropa in den letzten Wochen zurückgegangen. Die Zahl der verspäteten LTL-Sendungen liegt jetzt nur noch 15 % höher als zu Beginn des Konflikts. Dies ist ein Rückgang um 48 % im Vergleich zu Mitte Juni, als die Verspätungen im Lkw-Verkehr sogar um 33 % höher waren als zu Beginn des Konflikts.

Vor der UN-Vereinbarung sollten Hunderttausende von Tonnen Getreide über längere Landwege transportiert werden. Dies warf die Frage auf, ob die Kapazitäten ausreichen würden, um die Tausenden von zusätzlichen Lkw-Fahrten zu bewältigen, die dafür erforderlich wären.

„Die ukrainischen Spediteure geben Vollgas, um Getreide zu exportieren und das Wirtschaftswachstum des Landes wieder anzukurbeln", kommentiert der in Polen ansässige Maciej Mackowiak, Director, Carrier Marketing, Europa bei FourKites. „An der polnisch-ukrainischen Grenze kommt es bereits jetzt zu erheblichen Staus, weil die Europäische Union ukrainischen Straßentransportunternehmen seit Mitte Juli die Möglichkeit gibt, Transporte ohne Genehmigungen durchzuführen."

Insgesamt bleibt der Warentransport in die oder aus der Ukraine schwierig. Die Sendungsmengen in die Ukraine haben sich von ihrem Tiefpunkt im März leicht erholt, liegen aber immer noch 65 % unter dem Vorkriegsniveau.

Über FourKites

Die weltweit führende Plattform für Lieferkettentransparenz FourKites® erweitert die Sichtbarkeit über den Transport hinaus auf das Gelände, die Lager, die Geschäfte und darüber hinaus. FourKites verfolgt täglich mehr als 2,5 Millionen Sendungen über Straße, Schiene, See, Luft, Paket- und Kurierdienste und ist in über 200 Ländern aktiv. FourKites kombiniert Echtzeitdaten und leistungsstarkes maschinelles Lernen, um Unternehmen bei der Digitalisierung ihrer Lieferketten von A bis Z zu unterstützen. Mehr als 1.000 der weltweit bekanntesten Marken – darunter 9 der 10 größten Hersteller von Verbrauchsgütern und 18 der 20 größten Lebensmittel- und Getränkehersteller – verlassen sich auf FourKites, um ihr Geschäft zu transformieren und agilere, effizientere und nachhaltigere Lieferketten zu schaffen. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.fourkites.com/.

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Scott Johnston
Europäischer PR-Leiter, FourKites
+31 62 147 8442
scott.johnston@fourkites.com

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