WhatsApp-Kettenbrief: Fake-Meldung über Rauchmelder-Kontrolleure grassiert wieder

Rauchmelder können Leben retten. Doch dass Feuerwehrleute oder Unbekannte zu Kontrollen vorbeikommen, stimmt nicht.

Berlin. Die WhatsApp-Nachricht beginnt vertraulich: "Wir bekommen gerade Meldung intern von der Feuerwehr. Es sind Leute unterwegs, die sich von Haus zu Haus durcharbeiten und kontrollieren wollen, ob die vorgeschriebenen Rauchmelder vorhanden sind. Nicht reinlassen und Polizei rufen... eine organisierte Verbrecherbande!" – So oder in leicht abgewandelter Form liest sich eine Nachricht, die per WhatsApp und andere Kanäle weiterverbreitet wird, bei näherer Untersuchung jedoch eine Fake-Meldung ist.

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Bereits im Januar 2016 wurde eine solche Nachricht bekannt, wie das Portal Mimikama seinerzeit berichtete. Es hat sich auf die Entlarvung von Fake-Nachrichten spezialisiert. Seither haben Polizei und Feuerwehr aus mehreren Städten immer wieder mitgeteilt, dass keine Hausbesuche gemacht würden – etwa in Hamburg am 11. Januar 2017, in Westhessen am 24. Oktober, in Leer am 25. Oktober, in Hannover und Unterfranken am 26. Oktober. Auch die Feuerwehr Berlin stellt klar: "Vorsicht vor Fake-Meldungen und Trickbetrügern. Die Berliner Feuerwehr unternimmt KEINE Hausbesuche für Rauchmelderkontrollen."

Die Polizei Berlin kann die Masche aktuell ebenfalls nicht bestätigen. Sie twitterte: "In Berlin ist aktuell kein derartiger Fall bekannt." Die Kettenbriefe auf WhatsApp und Facebook seien ein Fake.

Allerdings ist nicht auszuschließen, dass sich aufgrund des neuerlichen Bekanntwerdens dieser Fake-Nachricht der eine oder andere ermuntert fühlt, unter dem Vorwand, Rauchmelder prüfen zu wollen,...

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