Wework-Gründer bewegt japanischen Investor Softbank zu Milliarden-Investment


Vor wenigen Wochen ist Adam Neumann nach Tokio geflogen, um sich mit Softbank-Chef Masayoshi Son zu treffen. Die Reise hat sich gelohnt. Der japanische Investor will mit seinem „Vision Fund“ mehrere Milliarden Dollar in Wework investieren. Dabei bewertet Softbank laut US-Medienberichten den Bürovermittler mit 35 bis 40 Milliarden Dollar.

Neumann hat Wework 2010 mit Miguel McKelvey gegründet, das Start-up ist längst ein globales Massenphänomen: Es gibt bereits mehr als 379 Standorte in 69 Städten, verteilt auf 24 Länder. Mit dieser Bewertung rangiert es quasi auf Augenhöhe mit Start-ups wie Uber, Airbnb und Space X. Kritiker halten Wework allerdings für weniger innovativ – und überbewertet.

Softbank wiederum sieht das anders. „Vielleicht ist es überbewertet“, sagte Rajeev Misra, Chefin des Vision Fund, vor wenigen Tagen auf einer Tech-Konferenz in London. „Aber ich glaube, es wird in ein paar Jahren ein 100-Milliarden-Dollar-Unternehmen sein.“

Der in Israel geborene Neumann ist schon länger vielfacher Milliardär. Der 39-Jährige lebt den amerikanischen Traum, wohnt im Greenwich Village in New York und ist mit der Cousine von Schauspielerin Gwyneth Paltrow verheiratet.