Starker Wind: Sturmböen in Berlin - Bezirksamt: Lebensgefahr in Parks

Äste und ein umgekippter Baum liegen nach dem Sturm "Xavier" auf der Straße

Eine Woche nach dem starken Sturm "Xavier", wird es am Donnerstag in Berlin und Brandenburg wieder windig. Der offizielle Warndienst Katwarn verschickte am Mittag eine Warnung vor Sturmböen. Sie gelte bis 20 Uhr. Demnach bestehe die Gefahr des Auftretens von Sturmböen (Stufe 2 von 4). Es könnten einzelne Äster herabstürzen, man solle besonders auf herabfallende Gegenstände achten.

Auch das Betreten von Parkanlagen sollte vermieden werden. Die Schäden seien auf den ersten Blick nicht zu erkennen, teilte das Straßen- und Grünflächenamt des Bezirksamts Mitte am Donnerstag mit. "Angebrochene Starkäste können jederzeit herabfallen und Baumkronen auseinanderbrechen. Vom vielen Regen ist der Boden aufgeweicht." Geschädigte Bäume könnten unvermittelt umstürzen. "Es besteht Lebensgefahr!"

Experte: Noch lange nicht mit Aufräumarbeiten fertig

Die Warn-App "Nina" warnte vor Windböen mit Geschwindigkeiten bis 60 Stundenkilometer, anfangs aus südwestlicher, später aus westlicher Richtung. In exponierten Lagen müsse mit Sturmböen bis 70 km/h gerechnet werden. Die Warnung gelte für Berlin sowie die Landkreise Bawrnim, Dahme-Spreewald, Potsdam-Mittelmark, Havelland, märkisch-Oderland, Oder-Spree, Teltow-Fläming und die Stadt Potsdsam.

Bild Nr. 1:

Durch den Wind könnten abgebrochene Äste und Zweige, die noch in den Bäumen hingen, herunterfallen, sagte Derk Ehlert, Experte der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, am Donnerstag. Er warnte auch davor, dass Bäume in Schieflage umfallen könnten. "...

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