Wetterwarnung bleibt aktuell: Grau und regnerisch: Dreimal so viel Regen wie sonst im Juli

Der Ausnahmezustand wegen des Unwetters in Berlin bleibt weiterhin bestehen.

Gewitter und Starkregen vom Wochenende haben sich gerade erst verzogen, da warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) schon vor den nächsten Unwettern. Bis Mittwoch sei in Berlin und Brandenburg mit Niederschlägen von bis zu 80 Litern pro Quadratmeter zu rechnen, teilte der DWD am Montag mit. Ab Mittwoch soll Tief "Zlatan", das den starken Regen übers Land bringt, dann zwar gen Osten abziehen, doch es wird erwartet, dass es noch bis Donnerstagfrüh fast durchgehend weiterregnet.

Eine Sintflut Ende Juni, heftige Gewitter am Wochenende und nun Dauerschauer: Berlin ist in diesem Sommer so verregnet, wie lange nicht mehr. Der Grund dafür ist ein Tiefdruckgebiet über der Hauptstadt. Die Regenmengen seit Ende Juni finden selbst Meteorologen außergewöhnlich. "Wir haben jetzt schon 304 Prozent des Mittelwerts für einen Juli gemessen", sagt Heiko Wiese, Meteorologe an der Freien Universität Berlin (FU). "Das ist am Rand der Fahnenstange."

Schon in den vergangenen Wochen mehr R egen als üblich

Die Messstation im Stadtteil Dahlem gibt es seit 1908. "Seitdem ist es der sechstnasseste Juli", ergänzt Petra Gebauer vom Verein Wetterkarte. Rekordhalter sei das Jahr 2011 mit 202 Litern pro Quadratmeter. Noch feuchter sei es auch 1922, 1930, 1954 und 2005 gewesen. In diesem Juli sind in Dahlem bisher 161 Liter pro Quadratmeter gefallen. "Die Böden sind vollgesaugt", ergänzt Gebauer. "Das ist ähnlich wie im Hochwasserjahr 1997." Doch aktuell gibt sie Entwarnung: "Das Tiefdruckgebiet in der Region löst s...

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