Wetter: Sturm "Xavier": Hunderte Bahnreisende sitzen fest

Die meisten Fernzüge im Norden und Osten fallen nach Sturmtief „Xavier“ noch aus. Reisende müssen sich deutschlandweit in Geduld üben.

Berlin.  Reisende und Pendler müssen einen Tag nach Sturmtief "Xavier" mit Zugausfällen, erheblichen Verspätungen und langen Wartezeiten an Bahnhöfen rechnen. Die Einstellung des Verkehrs im Norden und Nordosten Deutschlands am Donnerstag könne sich auch auf das bundesweite Netz der Bahn auswirken, sagte ein Sprecher in der Nacht zum Freitag.

"Strecken, auf denen wir am Abend nicht mehr gefahren sind, werden wir auch am Morgen gar nicht oder nur sehr eingeschränkt befahren können". Für die Reisenden im Norden und Nordosten werde es nach Angaben der Bahn "größtenteils" keine Züge im Fernverkehr geben. Der Sprecher rät Reisenden deutschlandweit, sich mithilfe der Bahn-App über Ausfälle und Verspätungen am Freitag zu informieren.

Eingerichtete Hotelzüge beherbergen Gestrandete

Die Nacht verbrachten viele Gestrandete in Hotels oder in von der Bahn bereitgestellten Zügen. So standen zum Beispiel drei Übernachtungszüge in Kassel-Wilhelmshöhe, außerdem gab es sogenannte Hotelzüge in Berlin am Hauptbahnhof und an den Stationen Spandau und Südkreuz sowie an den Hauptbahnhöfen in Köln, Dortmund, Bielefeld, Düsseldorf, Leipzig, Hamburg und Hannover. In Kassel waren Schnellzüge gestrandet, weil sie aus dem Süden nicht weiter in Richtung Norden fahren konnten. Ähnliches passierte an Bahnhöfen in Köln und Leipzig.

Bild Nr. 1:
Gestrandete Fahrgäste stehen am Hauptbahnhof in Berlin. Gregor Fischer / dpa

Rund 470 gestrandete Fahrgäste haben die Nacht zu Freitag sturmbedingt am Mindener Bahnhof verbringen müssen. Nach Angaben der Feuerwehr saßen circa 370 Personen ab dem Abend in zwei ICEs fest....

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