Der WeTransfer-Chef macht den entlassenen Angestellten von SoundCloud ein ungewöhnliches Angebot

Jonas Lotz
wetransfer damian bradfield

WeTransfer-Chef Damian Bradfield hielt kürzlich auf dem Tech Open Air in Berlin einen Vortrag über Vertrauen, Empathie und das digitale Bürgertum mit dem Titel: „Datendiebstahl, Misstrauen und das Stockholm Syndrom.“ 

Doch trotz intensiver Vorbereitung schien er das Publikum nicht für sich gewinnen zu können, was laut eigener Aussage unter anderem daran gelegen haben könnte, dass nach seinem Vortrag ein Interview mit dem SoundCloud-Chef Alexander Ljung auf dem Programm stand. Nachdem SoundCloud Mitte Juli 173 Mitarbeiter entlassen und seine Büros in San Francisco und London schließen musste, um seine Wirtschaftlichkeit aufrecht zu erhalten, war dies der erste öffentliche Auftritt von Ljung. 

Bradfield saß während dem Interview neben dem Handelsblatt-Journalist Alexander Demling, dem er im Vier-Augen-Gespräch sagte: „Es ist ja nett, dass er es bedauert, aber hätte er nicht jedem 10.000 Dollar anbieten können, damit sie etwas Neues starten können?“ 

Offener Brief an die entlassenen Mitarbeiter

Doch da SoundCloud nicht von selbst auf so eine Idee kam, wandte sich Bradfield mit einem offenen Brief an die entlassenen SoundCloud-Mitarbeiter. Er trägt die Überschrift: „Sucht euch keinen Job.“ In ihm bietet der WeTransfer-Chef jedem Entlassenen 10.000 Dollar an, wenn er oder sie ein eigenes Unternehmen in der Musikbranche gründet.

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