Westjordanland: 40-jähriger Palästinenser bei Armeeeinsatz getötet

Im Westjordanland hat die israelische Armee einen 40-jährigen Militanten erschossen. Wie das palästinensische Gesundheitsministerium mitteilte, sei der Mann in der Kleinstadt Halhul, nördlich von Hebron von israelischen Soldaten getötet worden. Das Israelische Militär erklärte, auf die Soldaten sei geschossen worden, sie hätten das Feuer erwidert.

Die Lage ist im Westjordanland schon seit langem sehr angespannt. Seit einer Serie von Anschlägen im vergangenen Jahr unternimmt Israels Armee dort vermehrt Razzien. Dabei kommt es immer wieder zu tödlichen Konfrontationen und zahlreichen Festnahmen.

Das israelische Militär teilte auch mit, es ginge Berichten nach, wonach der getötete Palästinenser mit einem früheren Angriff mit Feuerwaffen auf einen israelischen Bus in Verbindung stand.

Die bewaffnete Al-Aqsa-Brigade, bezeichnete den Mann als Mitglied und gab an, er sei ein Polizeibeamter gewesen.

In diesem Jahr sind bereits 14 Palästinenser in Zusammenhang mit Militäreinsätzen oder eigenen Anschlägen getötet worden. Im vergangenen Jahr waren es 172 Palästinenser, so viele wie noch nie seit 2006.