Westbrooks OKC blamiert sich in Mexiko

Kai Hartwig
Russell Westbrook steckt mit den Oklahoma City Thunder in der Krise

Die Oklahoma City Thunder kommen in der NBA nicht in Tritt.

Das Team um MVP Russell Westbrook unterlag beim NBA-Gastspiel in Mexico City den Brooklyn Nets mit 95:100 (58:49). (Spielplan und Ergebnisse der NBA)

Das Star-Trio der Thunder aus Westbrook sowie den zu Saisonbeginn nach Oklahoma gewechselten All-Stars Carmelo Anthony und Paul George war schon vor Anpfiff gesprengt worden, da George mit einer Wadenprellung passen musste.

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OKC erwischt besseren Start

Auch ohne den Small Forward dominierte OKC zunächst das Spiel. Im ersten Viertel war Oklahoma spielbestimmend und erspielte sich ab Mitte des ersten Abschnitts einen deutlichen Vorsprung.

Angeführt vom starken Westbrook, der in der ersten Halbzeit 18 Punkte erzielte, hielten die Thunder bis zur Pause die Nets auf Abstand.

Im dritten Viertel lief es bei Oklahoma nicht mehr rund. Brooklyn verringerte den Rückstand Stück für Stück und ging zur Mitte des Viertels erstmals in Führung.

Westbrook und seine Teamkollegen konnten zunächst kontern und erarbeiteten sich bis zum Ende des dritten Spielabschnitts wieder einen kleinen Vorsprung (79:74).

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Einbruch im Schlussviertel

Doch im letzten Viertel brachen die Thunder ein.

Nur sechzehn Punkte gelangen OKC, Spielmacher Westbrook (31 Punkte, acht Rebounds, sechs Assists) bekam von Co-Star Anthony (elf Punkte, nur fünf von 20 aus dem Feld) zu wenig Unterstützung. Westbrook traf allerdings auch nur zehn seiner 27 Versuche aus dem Feld.

Dagegen zeigte Brooklyn eine starke Mannschaftsleistung. Topscorer der Nets war der von der Bank kommende Shooting Guard Caris LeVert mit 21 Punkten. Neben ihm punkteten noch vier weiter Teamkollegen zweistellig.