Westbrook zerlegt Indians - George von der Rolle

Russell Westbrook führt Oklahoma City Thunder zum Sieg gegen die Indiana Pacers

Das erste Spiel gegen sein Ex-Team hat sich OKC-Superstar Paul George sicher anders vorgestellt: Zwar gewann Oklahoma City Thunder mit 114:96 gegen die Indiana Pacers, doch George erwischte einen rabenschwarzen Tag.

George kam auf lediglich zehn Punkte und einen Rebound in 19 Minuten Einsatzzeit, ehe die Partie nach seinem sechsten Foul für ihn vorzeitig beendet war.

Als einziger Starter auf Seiten Oklahomas hatte George, der keinen seiner drei Dreierversuche traf, zudem eine negative Plus-Minus-Bilanz.

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Westbrook gelingt Triple-Double

Zum Glück für George sprangen die anderen beiden OKC-Superstars Russell Westbrook und Carmelo Anthony für ihn in die Bresche.

Vor allem Westbrook spielte sich in einen regelrechten Rausch. Mit 28 Punkten, 16 Assists und zehn Rebounds gelang ihm sogar ein Triple Double. Auch Anthony, der kurz vor der Saison von den New York Knicks kam, zeigte mit 28 Punkte und zehn Rebounds eine starke Leistung.

"Das ist mir in meiner Karriere noch nicht oft passiert. Zum Glück haben mich die Jungs getragen. Sie wussten, wie wichtig das Spiel für mich ist und sie gingen raus und haben es für mich durchgezogen", sagte George.

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Oladipo glänzt gegen Ex-Team

Auch bei Indiana war es für einen Star das erste Spiel gegen sein Ex-Team: Victor Oladipo, der bei Oklahoma immer klar im Schatten von Westbrook stand.

Bei Indiana ist Oladipo dagegen der Top-Scorer, was er einmal mehr unter Beweis stellte. Mit 35 Punkten hatte er großen Anteil, dass die Partie nicht schon viel früher entschieden war. Allein bis zur Pause erzielte Oladipo 21 Punkte.

Für Oklahoma war es der zweite Sieg im vierten Spiel, Indiana musste die dritte Niederlage in der fünften Partie einstecken.