Werth zum vierten Mal Weltcupsiegerin

Isabell Werth war auf Weihegold erneut nicht zu schlagen

Die sechsmalige Olympiasiegerin Isabell Werth hat zum vierten Mal in ihrer einzigartigen Karriere den Dressur-Weltcup gewonnen.

Beim Finale in Paris setzte sich die 48-Jährige aus Rheinberg auf ihrem Erfolgspferd Weihegold in der Kür gegen Laura Graves (USA) mit Verdades durch, gegen die sie tags zuvor im Grand Prix noch den Kürzeren gezogen hatte.

"Es ist perfekt gelaufen, Weihegold war fantastisch, das war vielleicht die beste Kür ihres Lebens", sagte Werth. Man habe im Team "über Nacht die Fehler vom Vortag analysiert, und es hat ja offenbar gepasst".

Drei Deutsche in den Top 5

Mit 90,657 Prozentpunkten lag Werth als einzige über der 90-Prozent-Marke. Auch im Vorjahr in Omaha hatte sie mit Weihegold vor Graves mit Verdades gewonnen. Dritte wurde nach Babypause und der Geburt ihres Sohnes Moritz im August 2017 Jessica von Bredow-Werndl mit dem bereits 17-jährigen Unee BB.

Auf Platz fünf hinter dem Schweden Patrik Kittel unterstrich Mannschafts-Olympiasiegerin Dorothee Schneider mit Sammy Davis jr. die Dominanz der deutschen Dressur im internationalen Vergleich. Nicht dabei war der EM-Zweite Sönke Rothenberger, der auf die komplette Weltcup-Saison verzichtet hatte.