Werder will Horror-Serie in Berlin beenden

Theodor Gebre Selassie und die Bremer wollen in Berlin punkten

Alexander Nouri verschwendet keinen Gedanken an die Horror-Serie. "Wir fahren ambitioniert nach Berlin", sagte der Trainer von Werder Bremen vor dem Auftritt bei Hertha BSC (15.30 Uhr im LIVETICKER): "Es ist wichtig, dass wir uns auf uns selbst und unsere Stärken fokussieren."

Die Hanseaten haben saisonübergreifend die letzten fünf Bundesliga-Spiele verloren. Sechs Pleiten am Stück gab es für die Grün-Weißen noch nie - aber das ist für Nouri kein Thema. Auch weil der Ex-Bremer Davie Selke bei den Berlinern verletzt ausfällt. "Ohne Davie haben sie keine Chance", sagte Nouri augenzwinkernd.

Natürlich meinte Nouri das nicht bierernst, aber damit die Stimmung in Bremen nicht kippt, sollte das Null-Punkte-Konto in Berlin - wo Bibiana Steinhaus als erste Schiedsrichterin ihr Debüt gibt - tatsächlich ein bisschen aufgebessert werden. 

Ein Neuzugang für mehr Torgefahr

Die lahmende Offensive (noch kein Saisontor) könnte dabei Neuzugang Ishak Belfodil beleben. "Er bringt Elemente mit, die uns variabler machen - im 3-5-2 wie im 3-4-3", sagte Nouri.

Der Algerier sei ein Stürmer, der "in die Tiefe geht und die Innenverteidiger bindet. Er ist auf jeden Fall eine Option." Fest steht auch: Die Bremer wollen und müssen in der Hauptstadt insgesamt mutiger agieren als zuletzt gegen 1899 Hoffenheim und den FC Bayern, um in der Tabelle zu klettern.

Wichtige Punkte will auch der VfB Stuttgart im Gastspiel beim FC Schalke einfahren. Sowohl der Aufsteiger als auch die Königsblauen haben bereits einen Sieg eingefahren, mussten aber auch schon eine Niederlage hinnehmen.