Wenn Bahnfahren unter die Haut geht: Erstes Ticket-Implantat

In Schweden braucht man künftig kein Ticket mehr. (Bild: ddp)

Wer in Schweden mit dem Zug fährt, muss künftig nicht mehr umständlich das Ticket aus der Tasche kramen. Einfach den implantierten Chip einscannen lassen – und weiter geht die Reise!

Manchmal sind es kleine Randnotizen, die zeigen, wie groß die Digitalisierung unterdessen schon ist. So nun die Meldung aus Schweden, wo Bahnfahrer ihr Ticket ab sofort über den zuvor implantierten Mikrochip kaufen können. Damit ist das 9,7-Millionen-Einwohner-Ländchen das erste Land weltweit, das seinen Zugreisenden diese außergewöhnliche Zahlungsmethode anbietet.

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Das mag auch daran liegen, dass sowieso schon rund 2.000 Schweden einen solchen Chip unter der Haut tragen – Tendenz steigend. Dazu ist nur ein kleiner Piks nötig – und schon wird via Spritze ein Mini-Implantat unter die Haut gebracht.

Die Vorteile: Damit lassen sich Türen öffnen, das Auto starten und mancherorts ersetzt der Chip eben auch das Bargeld. Und das ist in Schweden sowieso schon total out: Nur noch zwei Prozent der Einwohner bevorzugen Käufe per Cash, alle anderen setzen bereits auf Kreditkarte oder mobile Zahlungsmöglichkeiten.

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